ESBD begrüßt Gründung des eSport-Parlamentskreises
FDP-Bundestagsabgeordneter Manuel Höferlin organisiert die Gründung eines parteiübergreifenden Parlamentskreis für eSport im Bundestag. Am 14. März soll diese stattfinden. Die ESBD begrüßt die Initiative.
Im Bundestag wird am 14. März ein parteiübergreifender Parlamentskreis für eSport gegründet. In die Wege geleitet wurde die Zusammenkunft von dem FDP-Abgeordneten Manuel Höferlin. Thomas Jarzombek (CDU), Falko Mohrs (SPD) und Tabea Rößner (Bündnis90/ Die Grünen) werden ebenfalls Mitglied werden.
"Die Initiative von Manuel Höferlin, einen parteiübergreifenden Parlamentskreis 'eSports und Gaming' zu organisieren, begrüßen wir deutlich", so ESBD-Geschäftsführer Hans Jagnow. "eSport wird damit als ein fester Bestandteil im parlamentarischen Alltag des Bundestags verankert."
Nach der eher enttäuschenden Debatte im Sportausschuss am 20. Februar sind das natürlich gute Neuigkeiten. Jagnow äußert sich außerdem zur letzten Positionierung der SPD. In einem Interview mit RP-Online sprach sich Generalsekretär Lars Klingbeil erneut deutlich für die Anerkennung des eSports aus. "eSport muss eine Disziplin bei den Olympischen Spielen werden", so der SPD-Politiker.
"Wir begrüßen, dass die SPD in der Debatte wieder zur Basis des Koalitionsvertrages zurückgekehrt ist und sich hinter eine vollständige Anerkennung von eSport als eigenständige Sportart stellt" so Jagnow dazu. "Die Reaktion auf die Äußerungen des sportpolitischen Sprechers im Zuge der Anhörung zu eSport im Sportausschuss des Bundestages zeigt, dass die parlamentarische Debatte um eSport nicht abgeschlossen ist. Sie muss jetzt aber an konkreten Maßnahmen geführt werden und darum braucht es zeitnah eine Gesetzesinitiative zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit für ehrenamtliche Tätigkeit im eSport."