In Kooperation mit der actimonda krankenkasse startet der ESBD eine eSport-Trainerausbildung. Sämtliche Bildungsangebote werden über die ESBD-Akademie organisiert. Die erste Trainerschulung findet vom 5. bis 7. April in Berlin statt.

Der eSport-Bund-Deutschland will den deutschen eSport weiter professionalisieren und bietet ab sofort eine bundesweite Trainerausbildung für eSportler an. Das Programm ist bereits seit einem Jahr in Planung und umfasst eine Präsenzschulung mit Online-Vorkurs, Wochenendseminar und eine abschließende Prüfung. Alle erfolgreichen Teilnehmer erhalten nach Abschluss ein ESBD-Zertifikat.

Das Angebot kann in verschiedenen Städten wahrgenommen werden. Die erste Trainerausbildung findet vom 5. bis 7. April in Berlin statt. Sämtliche Bildungs- und Weiterbildungsangebote des Bundes werden über die ESBD-Akademie organisiert. Offizieller Gesundheitspartner der Akademie ist die actimonda krankenkasse. Die Kooperation läuft voraussichtlich bis 2021.

"Wir sind stolz, nach gründlicher Vorbereitung den grundlegenden Standard für das Training von Amateuren im eSport zu setzen", so ESBD-Vizepräsident Martin Müller. "Trainer mit ESBD-Zertifikat stehen für eine hohe Vermittlungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Gleichzeitig wollen wir die Ausbildung auch denjenigen zugänglich machen, die einen fundierten Einstieg in den eSport suchen. Die Grundausbildung liefert auch Pädagogen, Sozialarbeitern und anderen eSport interessierten Berufsgruppen, die bereits erste Erfahrungen im eSport gesammelt haben, einen fundierten Einblick in die relevanten Fähigkeiten eines eSport-Trainers."

Acht ESBD-Lehrgangsleiter wurden durch den Bund ernannt. Außerdem wird die Akademie von externen Experten wie Prof. Dr. Thomas Wendeborn, Dr. Christian Reinhardt, Dr. Sascha Ketelhut sowie Mitarbeitern der USK und verschiedenen Sportverbänden unterstützt. Weiterhin wird auch Danusch "Arvindir" Fischer als Berater bereit, der aktuell als Head Coach in "League of Legends" für das eSport-Team Berlin International Gaming (BIG) verpflichtet ist.

Die Kosten für die Trainerausbildung belaufen sich für ESBD-Mitglieder auf 200 Euro und für Nicht-Mitglieder bei 400 Euro. Teilnehmer müssen ein eintragungsfreies polizeiliches Führungszeugnis und einen aktuellen Erste-Hilfe-Schein vorlegen.

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