ESRB geht in die Offensive
Das Entertainment Software Rating Board, in den USA für die Alterskennzeichnung bei Computer- und Videospielen zuständig, geht offensiv mit Kritik um, das Kennzeichnungssystem funktioniere nicht.
Mit einer aktuellen Umfrage nimmt das Entertainment Software Rating Board (ESRB), in den USA für die Alterskennzeichnung bei Computer- und Videospielen zuständig, Kritikern den Wind aus den Segeln. Im Auftrag des ESRB wurden mehr als 500 Eltern spielender Kinder und Jugendliche zwischen drei und 17 Jahren nach den Kennzeichnungen für Spiele befragt. Demnach gaben 83 Prozent der Teilnehmer an, das System zu kennen. Ganze 74 Prozent ziehen die Empfehlungen auch in die Kaufentscheidung mit ein. Als nützlich bezeichneten daher auch 94 Prozent der informierten Eltern die Vorgaben, 91 Prozent fanden, dass die Spieleinhalte akkurat wiedergegeben werden. Das Vertrauen in die Altersempfehlung sei insgesamt gestiegen.
Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse geht das ESRB in die Offensive. In den vergangenen Monaten hatten immer wieder Politiker und Institutionen das Kennzeichnungssystem als zu industriefreundlich und in weiten Teilen wirkungslos bezeichnet.