ESRB verfeinert Ratingsystem
Das Entertainment Software Rating Board, US-amerikanisches Äquivalent zur deutschen USK, hat sein Beurteilungssystem verfeinert. Mit vier neuen Unterstufen für Gewaltdarstellung in Spielen sollen Eltern besser über den Inhalt des jeweiligen Produkts informiert werden.
Das Entertainment Software Rating Board (ESRB) hat vier neue Unterkategorien für Gewaltdarstellung in Computer- und Videospielen vorgestellt. Mit der neuen Kennzeichnung soll es Käufern erleichtert werden, sich schnell und umfassend über den Inhalt des jeweiligen Produkts zu informieren. Künftig werde es vier weitere Klassifiezierungen geben: "Cartoon Violence" (Gewalt gegen Comicfiguren ohne sichtbare Beeinträchtigung), "Fantasy Violence" (Gewalt gegen Fantasyfiguren, die nicht als Menschen zu erkennen sind), "Intense Violence" (massive Gewaltdarstellung gegen Menschen, dargestellt in realistischer Grafik) und "Sexual Violence" (Darstellung von Vergewaltigungen und anderen sexuell motivierten Gewalttaten). Außerdem kündigte ESRB an, neue Label auf den Rückseiten von Spieleverpackungen anbringen zu wollen. Die neuen Logos sollen besser sichtbar angebracht werden und mehr Informationen über Alterseignung und Inhalt der Spiele transportieren.