EU Kommission ermittelt gegen Spielepublisher
Die EU Kommission hat ein Untersuchungsverfahren gegen Valve sowie die fünf Publisher Bandai Namco, Capcom, Focus Home, Koch Media und ZeniMax eingeleitet. Es geht um die Nutzung von Steam-Keys zum Zwecke des Geoblockings innerhalb der EU.
Valve sowie die Publisher Bandai Namco, Capcom, Focus Home, Koch Media und ZeniMax haben Ärger mit der EU Kommission. Die hat nach eigenen Angaben ein Ermittlungsverfahren gegen alle sechs Unternehmen wegen eines möglichen Verstoßes gegen den grenzüberschreitenden Wettbewerb eingeleitet.
Untersucht werden bilaterale Vereinbarungen in Zusammenhang mit den Aktivierungskeys auf Steam. Die werden in der Regel zum Schutz von Raupkopien genutzt. Die Kommission vermutet aber, dass in den jetzt geprüften Abkommen eine Nutzung der Aktivierungskeys zum Geoblocking vereinbart wurde. So soll geprüft werden, ob Verbraucher mittels Steamkeys daran gehindert werden, digitale Inhalte zu kaufen, weil sie sich im EU-Ausland befinden oder dort ihren Wohnsitz haben. Dies wäre ein Verstoß gegen die EU-Regeln zum freien Binnenhandel.
Die Kommission führt die Untersuchung auf eigene Initiative durch.