European Games Coproduction Market 2023 öffnet Anmeldungen
Der European Games Coproduction Market organisiert von SpielFabrique öffnet 2023 erneut die Pforten für Anmeldungen. Interessierte Studios aus Berlin-Brandenburg und NRW können sich mit Studios aus beinahe ganz Europa zusammenschließen, um gemeinsame Ressourcen zu bündeln, Förderung zu beantragen und zu lernen.
Das europaweite Koproduktionsprogramm für Indie-Games European Games Coproduction Market findet 2023 erneut statt. Organisiert wird das Programm von der europäischen Agentur SpielFabrique, dieses Jahr in Partnerschaft mit Arte und der Rechtsanwaltskanzlei Brehm & v. Moehrs. Bis zum 20. April können sich interessierte Entwicklungsstudios aus ganz Europa für die aktuelle Runde anmelden. Bei Coproduction Market vernetzen sich je zwei Spielestudios aus unterschiedlichen Ländern, um gemeinsam Spieleprojekte zu verwirklichen. Dabei können sie jeweils nicht nur von den geteilten Ressourcen profitieren, sondern eröffnen sich auch die Fördermöglichkeiten des jeweils anderen Staates. Das pan-europäische Programm dauert sechs Monate und wird seit 2017 jährlich veranstaltet. Außerdem bieten die Veranstalter:innen Fortbildungen innerhalb des Programms an, die Studios bei Business-Entscheidungen und bei der Entwicklung von Games weiterbilden. Interessierte Studios können entweder bereits ein Projekt mitbringen, für das sie Koproduktionspartner suchen, oder können sich selbst als Koproduktionspartner für andere Studios einbringen. Teilnehmen können Studios aus Österreich, Belgien, Frankreich, Irland, den Niederlanden, Nordirland, Polen, Portugal, Schottland, Serbien, Spanien, Schweden und der Schweiz. Aus Deutschland können nur Studios in den Regionen Berlin-Brandenburg und Nordrhein-Westfalen sich auf eine Koproduktion bewerben, da die Kosten in Teilen von den teilnehmenden Bundesländern getragen werden und sich aktuell nur diese Regionen am Koproduktionsprogramm beteiligen.