Mit einem einen Store auf dem Firmen-Campus von Meta will der Facebook-Mutterkonzern seine Vision vom Metaversum für Konsumenten erlebbar machen. Ob weitere Stores geplant sind ist unbekannt. Digital hat Meta aber einen Store-Bereich auf seiner Internetseite eingerichtet, wo die VR-Hardware des Konzerns direkt zum Verkauf angeboten wird.

Meta, der Mutterkonzern von Facebook, geht unter die Händler. Wie schon viele Tech-Firmen zuvor eröffnet Meta einen eigenen Shop als Showroom, im Fall Meta mi Fokus auf XR-Hardware und im Hinblick auf die Vision eines Metaversum.

Lokalisiert ist der Show-Store auf dem Unternehmens-Campus von Meta in Kalifornien. Da Meta selbst vom "Meta Store" als "ersten physischen Retail-Space" spricht gibt es Spekulationen über Größe und Ausmaß von Metas Retail-Plänen. Die dürften allerdings überschaubar bleiben. In den vergangenen Jahren versuchten sich viele Tech-Firmen an eigenen Retailkonzepten mit unterschiedlichen Erfolgen.

Vorbild für Tech-Brand-Shops ist Apple. Der US-Hersteller startete seien Handelskette allerdings bereits vor über 20 Jahren im Jahr 2001. Heute unterhält Apple ein Netzwerk von über 500 Stores in über 20 Ländern. Microsoft startete seine Store-Offensive hingegen erst 2009 und expandierte auf eine Zahl von unter 100 Stores. Während der Pandemie begrub der Konzern die Retail-Pläne und schloss alle Locations bis auf die Standorte in New York, Sydney, London und Redmond, die jedoch in sogenannte "Experience Center" umgewandelt wurden.

Unabhängig von der physischen Retail-Präsenz will Meta aber stärker ins Direktgeschäft mit den Verbraucher:innen einsteigen. So wurde unter der Meta-Website ein eigener Shop-Bereich eingerichtet, über den Hardware-Produkte aus der Meta-Produktfamilie zu kaufen ist. Neben den VR-Brillen Meta Quest und Meta Quest 2 werden auch die Meta Portal Produkte wie "TV" oder "Go" angeboten sowie die Ray-Ban Stories-Produkte "Wayfarer", "Round" und "Meteor". Ein Verkauf nach Deutschland findet allerdings nicht statt.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
DAK Study: Problematic Video Game Use Continues to Decline in Germany
Verena Holler (Founder and Speaker ‘Smarter Start at 14’ parents' initiative), Dr Michael Hubmann (President of the Professional Association of Paediatricians), Dr Kerstin Paschke (Principal researcher and medical director of the German Centre for Addiction Issues in Children and Adolescents (DZSKJ) at the UKE), Andreas Storm (CEO DAK) and Julia Rasche (Head of Press and Political Communications & Press Officer) | Screenshot press conference

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By Stephan Steininger 3 min read