"Far Cry"-Entwicklung kehrt teilweise nach Deutschland zurück
14 Jahre nachdem der deutsche Entwickler Crytek mit "Far Cry" einen Welterfolg produzierte kehrt die Marke jetzt nach Deutschland zurück: Ab 2018 wird das neue Studio Ubisoft Berlin gemeinsam mit anderen Studios an der "Far Cry"-Reihe arbeiten.
Ubisoft hat weitere Details zu seinem geplanten Entwicklerstudio in Berlin enthüllt. Das Studio wird Anfang 2018 seine Arbeit aufnehmen und zwar im alten Gebäude der Berliner Bank in der Hardenbergstraße 32. Geleitet wird Ubisoft Berlin von Istvan Tajnay, der direkt an Benedikt Grindel berichten wird. "Im ersten Jahr werden wir in Berlin zunächst ein Kernteam aufbauen, für das wir etwa 50 Entwickler aus allen Bereichen suchen. Diese Stellen sind aktuell ausgeschrieben und der bisherige Zuspruch ist sehr positiv. Das Niveau der Bewerbungen ist sehr hoch", so Tajnay zum Stand des Aufbaus.
Darüber hinaus hat Ubisoft aber auch enthüllt, an welchem Projekt in der Hauptstadt gearbeitet wird. So wird Ubisoft Berlin Teil des Entwicklernetzwerks, das die "Far Cry"-Reihe weiterentwickeln wird. Die Marke kehrt damit gewissermaßen in ihr Ursprungsland zurück. Das erste "Far Cry" wurde 2004 von Crytek entwickelt. Es markierte gleichzeitig den Durchbruch des deutschen Studios auf dem Weltmarkt. Crytek hatte sich seinerzeit die Produktion von Ubisoft finanzieren lassen und im Gegenzug die Markenrechte an Ubisoft abgetreten. Bereits "Far Cry 2" wurde von Ubisoft Monteal entwickelt.
Ubisoft Berlin ist bereits der dritte Entwicklerstandort Ubisofts in Deutschland. Developmentteams hat Ubisoft sowohl am Deutschlandsitz Düsseldorf sowie in Mainz. Anders als in den meisten Ländern firmieren die bisherigen deutschen Entwicklertöchter aber unter dem Namen des einstigen "Die Siedler"-Entwicklers Blue Byte, den Ubisoft 2001 übernahm.