Fit für Anforderungen der Gamesbranche - Im Porträt: SoLog Solutions for Logistics AG
Die SoLog Solutions for Logistics AG ist ein Logistikdienstleiter, spezialisiert auf die Anforderungen der Musik- und Entertainmentbranche. Mit einer Kombination aus unterschiedlichen Dienstleistungen stellt die SoLog AG die tagesaktuelle Auslieferung von Entertainmentprodukten sicher. Jetzt bietet die Kölner Firma ihre Services auch der Gamesbranche an.
Zunehmende Arbeitsteilung, große Artikel- und Variantenvielfalt, immer höhere Lieferanforderungen der Kunden sowie neue Vertriebsformen und -wege lassen die Logistik auch in der Entertainmentbranche zu einem wesentlichen Wettbewerbsinstrument werden. Parallel gehen Industrie- und Handelsunternehmen immer mehr dazu über, logistische Funktionen an entsprechend spezialisierte Dienstleister auszulagern, um damit Kosten- und Flexibilitätsvorteile zu erreichen.
Neben konventionellen Leistungen wie Lagerhaltung und Transport werden dabei zunehmend Dienstleistungen wie Planung, Disposition und Konfektionierung gefordert, die allerdings nach Ansicht der SoLog AG von den meisten der sich heute am Markt befindlichen Dienstleistern überhaupt nicht oder nur ansatzweise angeboten werden. Dies gelte umso mehr für spezifische Branchenlösungen, wo Unternehmen verstärkt die Strategie verfolgen, sich zunehmend auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und alle anderen geschäftsrelevanten Funktionen von spezialisierten Unternehmen durchführen zu lassen. "Je mehr sich die Entertainmentbranche auf ihre Kernkompetenzen konzentriert, desto größer ist die Notwendigkeit, Funktionen wie die Logistik von Spezialisten realisieren zu lassen", so Rüdiger Fleige, Vorstand der SoLog AG.
Gemäß dem Motto: "Aus der Branche für die Branche" bietet SoLog ein umfangreiches Angebot an Leistungsmodulen, das sämtliche informatorischen, physischen und monetären Prozesse für die Entertainmentbranche abdeckt. Erweitert werden diese Leistungen laut Fleige um spezifisch vertriebliche Anforderungen, die vom Kooperationspartner Alive AG, einem auf Marketing und Vertrieb in der Entertainmentbranche spezialisierten Unternehmen, abgedeckt werden. Der modulare Aufbau erlaubt es dem Auftraggeber, einzelne Leistungen oder die Leistungen ganzer Geschäftsprozessketten durch die SoLog AG ausführen zu lassen, "wobei erst die Abwicklung ganzheitlicher Konzepte die Realisierung der angestrebten Vorteile einer Auslagerung ermöglicht, da sich dadurch die Transaktions- und Prozesskosten des Kunden erheblich reduzieren lassen", so Fleige weiter.
Das Logistikzentrum der SoLog in Köln garantiert seinen Kunden die zuverlässige Auftragsabwicklung. Die Infrastruktur des Logistikzentrums, das auf 40.000 Quadratmetern Nutzfläche angesiedelt ist, wurde seit 1993 kontinuierlich ausgebaut und den wachsenden Kundenbedürfnissen angepasst. Die Ankopplung der Betriebstechnik an leistungsfähige EDV- und Steuerungssysteme erlaube ein sehr effizientes Arbeiten, indem zum Beispiel belegloses Kommissionieren im Pick-by-light-Verfahren (Abb. 1) mit optimierten Laufwegen durchgeführt werden kann. Die Gesamtanlage ist laut Fleige so ausgelegt, dass ein Auftragsspektrum von Kleinstaufträgen mit einer Verkaufseinheit bis zur Großorder mit einer Million Verkaufseinheiten problemlos abgewickelt werden kann. Die Konzeption erlaube darüber hinaus, saisonale und tagesaktuelle Auftragsspitzen mit höchster Zuverlässigkeit zu bewältigen. "Die Infrastruktur des Lagers vereint unterschiedliche Bereiche unter einem Dach, die die speziellen Bedürfnisse des Kunden erfüllen", betont Fleige und zählt diese auf:
Kleindimensionierte Produkte mit kleineren Auftragsgrößen werden in den Pickstrecken für Schnelldreher gehalten Mittelgroße Produkte lagern im automatischen Tablarlager Sperrige und größere Produkte werden aus dem Palettenlager mit Kommissionierstaplern entnommen
Das Logistikzentrum der SoLog AG ist durchgehend mit Fördertechnik verbunden, die die Aufträge automatisch in die entsprechenden Bereiche und Zonen transportiert, wo die zu entnehmende Ware gelagert wird. Zur Fertigstellung der Aufträge stehen automatische Gewichtsmessgeräte, Lieferscheindrucker, Deckler-, Umreifer- und Adresslabelgeräte, die in die Fördertechnik integriert sind, zur Verfügung. Kundenaufträge können somit die gesamte Prozesskette durchlaufen, ohne den zentralen Fördertechnikkreislauf zu verlassen, was wiederum zu einer kurzen Verweildauer im Lager führt.
Das Leistungsprofil der SoLog AG muss keinen Vergleich scheuen. Das weiß auch Rüdiger Fleige, der flugs ein paar Hausnummern nennt: "In unserem Logistikzentrum können jährlich bis zu 80 Mio. Tonträger kommissioniert und versandfertig gemacht werden. Pro Tag werden bis zu 40.000 Auftragspositionen mit bis zu 400.000 Tonträgern abgewickelt. Jeden Tag verlassen bis zu 3000 Pakete das Distributionszentrum. Wir gewährleisten einen 24-Stunden-Lieferservice für alle bis 13 Uhr eintreffenden Inlandskundenaufträge. Versetzte Arbeitszeiten sichern permanente Lieferbereitschaft von morgens sieben Uhr bis zum letzten Abholtermin."
Das klingt gut und logisch. Aber wie geht dieser Prozess vonstatten? Ganz praktisch: Was passiert zwischen Auftragseingang und Versand? Rüdiger Fleige schildert den Prozess ganz detailliert: "Der Auftragseingang erfolgt über die Außendienstorganisation des Auftraggebers, Telefon, Fax sowie elektronischen Auftragseingang durch Nutzung von Auftrags- und Bestellsystemen. Nach Auftragsbearbeitung und anschließender Freigabe werden die Aufträge dann in den Hostrechner gestellt, der prüft, ob die Artikel vorrätig sind und ob es sich um Neuheiten handelt. Bestellungen für Neuheiten, also noch nicht veröffentlichte Ware, werden getrennt von den anderen Auftragspositionen in einem Pool gesammelt und zusammengefasst nach Abrufen vor dem Tag der Veröffentlichung an den Lagerverwaltungsrechner (LVR) gesendet. Für alle übrigen Auftragspositionen wird die Produktverfügbarkeit geprüft. Sollte keine Ware vorhanden sein, geht die Position in Rückstand und wird zu einem späteren Zeitpunkt bearbeitet, wenn auf diesen rückständigen Artikel ein Wareneingang erfolgt ist. Ist die Ware verfügbar, wird der Kundenauftrag an den LVR übergeben. Dieser beginnt die Aufträge abzuarbeiten, das heißt, die Aufträge werden nach verschiedenen Kriterien, nach denen wiederum die einzelnen Lagerorte bestimmt sind,,aufgebrochen'. Der Rechner erstellt eine Route (Fahrplantechnik), die die Kartons für einen bestimmten Auftrag zu durchlaufen haben, um die Ware zu kommissionieren. Mit dem Aufbringen eines Barcodes, dem Erkennen der Kartongröße sowie dem Lesen des Barcodes wird ein Auftrag mit dem Karton,verheiratet'. Der LVR erhält davon eine Rückmeldung, identifiziert damit den nämlichen Karton in Verbindung mit einer Nummer und ordnet jetzt jedem einzelnen Karton seinen Zielort zu."
Da bleiben doch keine Fragen offen, oder? Doch. Zum Beispiel die nach möglichen Beschränkungen bei der Bestellmenge. Die Antwort kommt prompt: "Mindestbestellmengen gibt es nicht." Und warum nicht? Rüdiger Fleige: "Der kleinste Auftrag sind einzelne Tonträgertitel, die in über 20.000 Pickschächten in den Schnell- und Langsamdreherbereichen vorgehalten werden. Die Vergabe der einzelnen Lokationen basiert auf Gleichverteilungs- und ABC-Strategien. Das Kommissionieren erfolgt vollkommen beleglos mit Hilfe eines Pick-by-light-Systems, was einerseits in diesem Bereich eine hohe Produktivität, andererseits eine äußerst geringe Fehlerquote ermöglicht.Die Kleinaufträge werden in unserem Lagerverwaltungsrechner konsolidiert und zweistufig kommissioniert. Nach erfolgtem Multipicking werden die kommissionierten Tonträger dann über einen Sorterlauf automatisch in diskrete Aufträge verteilt. Die Aufträge werden anschließend einzeln in Kaltsiegelverpackung oder kundenspezifischen Verpackungsmaterialien verpackt. Neben dem Einzelpick können selbstverständlich auch Großmengen verarbeitet werden. Bestellt der Kunde die Tonträger in Verpackungseinheiten, werden diese aus einem Automatischen Karton Lager (AKL; Abb. 2) entnommen oder direkt von Palettenplätzen kommissioniert."
Und wie muss man sich ein solches AKL vorstellen? Einfach riesig: Es ist aufgeteilt in jeweils acht 52 Meter lange und sechs Meter hohe Gassen und hat ein Fassungsvermögen von 10.000 Tablaren mit vier Fächern pro Tablar. Damit steht insgesamt eine Kapazität von bis zu 40.000 Kartonplätzen zur Verfügung. Neuheiten und Bestseller werden entsprechend direkt von artikelreinen Paletten kommissioniert und dem Versand zugeführt. Die Unterschreitung von Mindestbeständen in den Kommissionierzonen löst Nachschubaufträge im AKL und Palettenlager aus. "Zeitkritische" Artikel können direkt vom Wareneingang in die Kommissionierzonen eingebracht werden, um kurze Durchlaufzeiten zu garantieren. Für die Sicherstellung eines hohen Serviceniveaus, wie ihn die SoLog AG ihren Kunden bietet, sind übergreifende Qualitätssicherungsmaßnahmen erforderlich.
Diese beginnen bei den Kölnern bereits im Wareneingang, wo grundsätzliche Kriterien wie Katalognummer, Barcode, Künstlername, Titel, Verpackungseinheit, Inhalt sowie gelieferte Menge anhand von Lieferschein und Bestellung geprüft werden. Die Avisierung der Lieferungen mit allen Produkt- und Lieferscheindaten von den Lieferanten sowie die Bearbeitung des Datenvolumens erfolgt elektronisch über EDI. Die Daten, die über EDI ankommen, werden ohne manuelle Neueingabe vom Lagersystem übernommen. Der schnelle Datentausch und die direkte Weiterverarbeitung machen es möglich, Ware noch am Tag des Bestelleingangs auszuliefern.
Von allen Neuveröffentlichungen werden im Wareneingang Abmessungen und Gewicht ermittelt und in den Produktstammdaten hinterlegt, womit die beim Qualitätscheck benötigten Sollgewichte berechnet werden. Wenn alle Pickvorgänge für einen Versandkarton beendet sind, wird der Karton zum Kontrollpunkt gefahren, wo er gewogen und das Ist-Gewicht des Kartons mit einem vom Lagerrechner berechneten Sollgwicht verglichen wird. Liegt die Gewichtsdifferenz innerhalb einer festgelegten Toleranz, wird der Karton weiter in den Versandbereich gegeben. Wird die Gewichtstoleranz überschritten, erfolgen die Ausschleusung und Inhaltskontrolle des Kartons. Bei einer Mindermenge wird die Menge nachgepickt, überzählige Artikel werden zum Entnahmeschacht zurückgeführt. Der so bearbeitete Karton wird der Fördertechnik wieder zugeführt und erneut zur Kontrolle gewogen. Gesteuert wird die Fördertechnik vom Lagerverwaltungsrechner. Dieser wiederum erhält die Aufträge vom zentralen EDV-System (Host). Dorthin werden die fertig kommissionierten Kartons zur Lieferscheinschreibung und weiteren Versandbearbeitung zurückgemeldet. Ob der Lieferschein Preise enthält oder nicht, kann vom Kunden bestimmt werden. Nahezu zeitgleich sind die so getätigten Abverkäufe in den Management-Informationssystemen des Kunden sichtbar. "Als unabhängiges und neutrales Dienstleistungsunternehmen sind wir in der Lage, für Industrie- und Handelsunternehmen gleichermaßen tätig zu sein", sagt Fleige. Der Handel sei wie die Industrie vom zunehmenden Preiswettbewerb gekennzeichnet.
Unabhängigkeit und Neutralität
Gleichzeitig müssten die Handelsunternehmen verstärkt Gewicht auf Kundenservice legen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Dies hat laut Fleige unter anderem erhöhte Anforderungen an die Waren- und Informationslogistik und damit zusätzlichen logistischen Bedarf zur Folge. Darüber hinaus seien die Handelsunternehmen zunehmend bestrebt, sich im Bereich Onlinehandel ein "zweites Standbein" aufzubauen, wodurch auch hier ein zusätzlicher logistischer Bedarf (Service/Fulfillment: Einkauf, Lager, Disposition, Versand, Inkasso etc.) entstehe. Dabei sei der Handel zur Abwicklung auf Dienstleister angewiesen, da man überwiegend über keine eigenen ausreichenden Logistikkapazitäten verfüge oder diese für die Abwicklung von Geschäftsprozessen im E-Commerce nicht geeignet seien. Insbesondere für die vielen kleinen und mittleren Internethändler sei es unter Kostengesichtspunkten kaum möglich, Warenbeschaffung, Lagerung und Versand selbst durchzuführen. Die Anbieterstruktur in diesem Segment mache eine Konsolidierung über einen unabhängigen Dienstleister geradezu zwangsläufig erforderlich.
Zu den Kunden der SoLog AG gehören heute bereits die Musikunternehmen EMI, Virgin, Intercord sowie Handelsunternehmen aus dem Musik-, Video- und DVD-Bereich. Das Hinzukommen weiterer Unternehmen aus der Entertainmentbranche ist in Planung. "Die Entertainmentbranche braucht geradezu solche Lösungen, da einzelne Anbieter aus Kosten-, oftmals auch aus Zeitgründen immer weniger in der Lage sind, die benötigte Kapazitäten und Systeme für Logistiklösungen selbst aufzubauen und dauerhaft vorzuhalten", sagt der für Organisation und Logistik verantwortliche Vorstand der SoLog AG, Dr. Christian Femerling. Dies gelte vor allem auch für das entstehende E-Commercee Geschäft, bei dem in der Anfangsphase von einem geringen Auftragsaufkommen ausgegangen werden muss.
Und obwohl es in deutschen Landen schon namhafte Fulfillmentunternehmen gebe, stellt die SoLog AG eine erstaunliche Nachfrage aus mittelständischen Musikunternehmen fest, die ihren eigenen Webauftritt planen oder bereits realisiert haben und einen leistungsfähigen Dienstleister für die gesamte Logistik suchen. "Die Abwicklung der E-Commerce-Logistik für zahlreiche Musiklabels und Handelsketten führt zu erheblichen Konsolidierungsmöglichkeiten in der Warenbevorratung und Auftragsabwicklung, was den Vertrieb über das Internet für alle Beteiligten noch attraktiver werden lässt", führt Femerling weiter aus. Neben der Abwicklung der logistischer Aufgaben für einzelne Unternehmen aus der Musikbranche, entwickelt die SoLog AG spezielle Branchenlösungen. "Überall dort, wo keine unmittelbaren Wettbewerbsvorteile für das einzelne Unternehmen bestehen, können wir als neutraler Dienstleister Konsolidierungspotenziale erschließen, die eine Abwicklung zu wesentlich günstigeren Konditionen erlaubt, als wenn jeder diese Leistungen weiterhin selbst erbringt", betont Fleige. Dies gelte nicht nur für die Tonträgerindustrie, sondern auch für den Handel, träfe beispielsweise auf das übergreifende Konzept einer branchenweiten Retourenabwicklung zu, das zur Zeit erstellt werde.
Wie weit solche Konzepte gehen, wird am Beispiel der Retourenlösung deutlich, bei dem auch die Vernichtung und das Recycling der Tonträger in die Abwicklung integriert sind. "Somit verlässt keine CD mehr das Haus in abspielbaren Zustand, womit eine letzte Unsicherheit für unsere Auftraggeber genommen ist."
Ein anderes Projekt der SoLog AG wendet sich den Repertoirekategorien zu, die einen geringeren Umschlag aufweisen, wie beispielsweise Klassik- und Jazz-produkte, aber auch Titel von kleinen Labels. Geprüft wird dafür der Aufbau einer Zentrallogistik, mit deren Hilfe die Anforderungen dieser Marktsegmente mit ihren spezifischen Anbieter- und Nachfragerstrukturen optimal erfüllt werden können. Ein solches Konzept werde konsequent alle sich bietenden Konsolidierungspotenziale ausschöpfen, das heißt, vor allem Zentrallagereffekte durch Nutzung der Bestände für unterschiedliche Vertriebswege und durch die Zusammenfassung von Sicherheitsbeständen. Weiterhin ließen sich so auch noch Transport- und Verpackungskosten einsparen. Vorteile aus Sicht des Handels liegen Fleige zufolge unter anderem in einer Verringerung des administrativen Aufwands bei Disposition, Wareneingang und Retouren. "Oftmals kommen Aufträge nicht zustande, da die Auftragsgrößen zu klein sind und von Seiten der Industrie Mindermengenzuschläge verlangt werden, womit ein erhebliches Umsatzpotenzial ungenutzt bleibt", schildert Fleige seine Erfahrung aus Gesprächen mit Händlern und Musiklabels.
Neues Geschäftsfeld Unterhaltungssoftware
Weitere Geschäftsfelder sieht die SoLog AG in der Spielesoftwarebranche. "Parallelen zur Tonträgerindustrie sind offensichtlich", so Fleige. Die einzelnen Marktsegmente in der Entertainmentindustrie ließen sich in Zukunft kaum noch voneinander trennen. Die Überschneidung von Vetriebswegen, ähnliche bis gleiche Produktformate und -verpackungen forderten geradezu eine einheitliche, gemeinsame Abwicklung in Vertrieb, Logistik und Distribution. "Wir sind auf die Anforderungen aus der Gamesindustrie eingestellt und werden den für die Tonträgerbranche gewohnten Service übertragen", so die eindeutige Aussage der Vorstände der SoLog AG.