Freizeitverhalten: Gamer sehen weniger fern
Im Freizeitverhalten der Gamesfans verliert das klassische Fernsehen weiter an Popularität, wie die jährliche "Digital Gaming in America"-Studie von Ziff Davis belegt. Der Fernsehkonsum sinkt kontinuierlich, während die Zielgruppe der Onlinegamer stärker ins Blickfeld der Werbeindustrie gerät.
Computer- und Videospiele nehmen im Freizeitbudget der US-Amerikaner eine immer größere Stellung ein - zu Lasten des TV-Konsums. Besonders unter den Spielefans verliert das klassische Fernsehprogramm als Freizeitbeschäftigung seit Jahren an Popularität. Auch im vergangenen Jahr setzte sich der Trend fort, wie die alljährliche "Digital Gaming in America"-Studie von Ziff Davis belegt. Gut 1500 zufällig ausgewählte Haushalte wurden befragt. Demnach reduzierten 24 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr ihren TV-Konsum, um mehr Zeit mit Spielen zu verbringen. Weitere 18 Prozent gaben an, in Zukunft weniger fernsehen zu wollen. In Zahlen reduzierte sich die durchschnittliche TV-Verweildauer im Jahresvergleich von 18 auf 16 Stunden wöchentlich.
Besonders die neuen Handheldkonsolen wie Nintendo DS und PlayStation Portable sowie die gesunkenen Preise für Heimkonsolen und die immer beliebteren Handygames hätten zu dem Rückgang geführt. Hochrechnungen ergaben, dass mittlerweile in 76,2 Mio. US-Bürger Computer- und Videospiele konsumieren. Im vergangenen Jahr waren dies noch 67,5 Mio. Gut 5,6 Mrd. Dollar sollen die US-Amerikaner der Studie zufolge 2005 für Hard- und Software ausgeben.