G-Star will E3 beerben
Die selbst auferlegte Schrumpfkur der Electronic Entertainment Expo weckte international bei Branchenverbänden und Messeveranstaltern Begehrlichkeiten. Nun will auch die koreanische G-Star das E3-Erbe antreten.
Die koreanische G-Star will das E3-Erbe antreten. Nachdem die bislang führende Spielemesse im kommenden Jahr als intimes Business-Event daherkommen wird, melden die Koreaner Ansprüche auf den Thron an. Bereits die diesjährige Veranstaltung vom 9. bis 12. November in Seoul soll erheblich größer ausfallen als das Messedebüt im vergangenen Jahr. Zudem wurde ein Business-Supporting-Programm ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe die Messe den Bedürfnissen der internationalen Publisher angepasst werden soll. Als wichtigste asiatische Veranstaltung neben der Tokyo Game Show rechnen sich die Macher gute Chancen auf das E3-Erbe aus. Schließlich boome die Computer- und Videospielindustrie nirgends so rasant wie in Asien. Der direkte Zugang zum riesigen Chinamarkt könnte die Stellung der GStar erheblich aufwerten.
Da zudem auch die britische Branche wieder Morgenluft wittert, ist für die kommenden Monate mit zahlreichen Änderungen und Neuankündigungen in der Spiele-Messelandschaft zu rechnen. Und auch die Amerikaner ergeben sich nicht kampflos: Bereits vergangene Woche kündigte die Consumer Electronics Association (CEA) an, für 2007 an einer Gamesmesse zu arbeiten.