Dank eines Umsatzwachstums um 23,6 Prozent im Jahresvergleich und zugleich strikter Kostenkontrolle halbierte die britische Game Group im Vergleich zum Vorjahr die Verluste.

Die britische Game Group, mit nahezu 800 Filialen im Vereinigten Königreich und Kontinentaleuropa Europas größte auf Computer- und Videospiele spezialisierte Fachhandelskette, hat das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bilanziert. Auf Pro-Forma-Basis gab das Unternehmen einen um 23,6 Prozent auf 272,9 Mio. Pfund (ca. 407 Mio. Euro) gestiegenen Konzernumsatz an. Den Löwenanteil machte dabei nach wie vor das UK-Geschäft aus, dessen 408 Game-Filialen etwas mehr als 70 Prozent der Umsätze erwirtschafteten. Die Filialen in Kontinentaleuropa, und hier vor allem die Geschäfte in Spanien und Frankreich, steuerten 27,4 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Der deutlich höhere Umsatzwert sowie die strikte Kostenkontrolle resultierten zum Stichtag 31. Juli 2006 in einem operativen Verlust von 5,6 Mio. Pfund (rund 8,3 Mio. Euro). Im Vorjahr lag das operative Minus mit 10,3 Mio. Pfund (ca. 15,3 Mio. Euro) noch beinahe doppelt so hoch. Netto beläuft sich das Minus nach sechs Monaten auf 4,9 Mio. Pfund (rund 7,3 Mio. Euro), nach 10,8 Mio. Pfund im Vorjahr (ca. 16 Mio. Euro).

Als Expansionsziel der kommenden Monate wurden die Märkte in Australien und Portugal auserkoren. Das derzeit 26 Standorte umfassende Filialnetz in Down Under soll zügig ausgebaut werden. Auf der iberischen Halbinsel betreibt der Konzern zurzeit 129 Standorte, von denen der überwiegende Teil jedoch auf den spanischen Markt entfällt. Mit dann über 800 Filialen weltweit, dem bereits starken Handheldgeschäft und den vielversprechenden Aussichten auf den Wii-Launch Anfang Dezember erwartet der Vorstand ein hervorragendes Ergebnis im diesjährigen Weihnachtsgeschäft.

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Strategy Update: Microsoft Gaming Becomes Xbox
Asha Sharma, Executive Vice President and CEO of Microsoft Gaming, and Matt Booty, Executive Vice President and Chief Content Officer of Microsoft Gaming. © Microsoft

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By Marcel Kleffmann 3 min read