Game Group zum Jahresabschluss wieder im Plus
Die britische Game Group legte nach Absatzzahlen im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft kräftig zu. Vor allem das stärkere Engagement auf dem europäischen Festland zahlte sich aus.
Im vergangenen Jahr trieb die britische Game Group die Expansion in Kontinentaleuropa massiv voran. In der Bilanz für das abgelaufene Weihnachtsgeschäft sowie das vergangene Jahr schlägt sich der Expansionskurs positiv nieder. Zwar teilte die Games-Handelskette keine konkreten Zahlen mit, zumindest die Absatzzahlen aber zogen deutlich an. So bilanzierte Game in den sechs Wochen bis zum 7. Januar ein Absatzplus von 30,2 Prozent in Großbritannien. Auf dem Festland lag das Plus gar bei 69,4 Prozent. Flächenbereinigt ergaben sich Zuwächse von 22,7 Prozent in Großbritannien und 22,2 Prozent auf dem Festland.
Für die 49 Wochen bis zum 7. Januar errechnete Game ein Absatzplus von 11,5 Prozent für die Gesamtgruppe (flächenbereinigt: 2,7 Prozent). Den größten Sprung machten dabei die Filialen auf dem Festland. Um 43 Prozent stieg der Absatz dank Neueröffnungen und Zukäufen. Flächenbereinigt liegt das Plus immerhin bei 7,8 Prozent. Für Großbritannien wurden um 4,9 Prozent (flächenbereinigt: 1,6 Prozent) gestiegene Verkäufe registriert.
Entscheidend für den positiven Geschäftsverlauf war laut Game u.a. die verbesserte Liefersituation bei PlayStation Portable. Noch in den Wochen vor Weihnachten konnten so größere Kontingente des Sony-Handhelds angeboten werden, was auch den Software-Absatz beflügelte. Für das Geschäftsjahr mit Ende 31. Januar rechnet die Gruppe daher mit einem operativen Gewinn zwischen acht und zehn Mio. britischen Pfund (ca. 11,6 bis 14,6 Mio. Euro).
Das Filialnetz wurde im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut. 700 Game-Geschäfte wurden zum 7. Januar 2006 betrieben - 80 mehr als vor Jahresfrist.