Der Bundesverband GAME hat die Weichen für die Zukunft ohne hauptamtlichen Geschäftsführer gestellt. Jedes Vorstandsmitglied wird einen bestimmten Bereich der Verbandsarbeit verantworten. Zudem sollen GAME-Repräsentanten den Verband auch in den Metropolregionen vertreten.

Der GAME Bundesverband hat auf seiner Mitgliederversammlung nach dem Deutschen Entwicklerpreis die Weichen für die Zukunft gestellt. Neben der  von Linda Kruse zum fünften Vorstandsmitglied wurde auch eine dezentralere Struktur bei der Verantwortung der Verbandsarbeit beschlossen. So wird jedes Vorstandsmitglied künftig als Hauptantsprechpartner für ein Department fungieren, welches durch die Zuarbeit der Mitglieder mit Leben gefüllt werden soll.

Der Vorstandsvorsitzende Stefan Marcinek wird sich dabei vor allem um die wirtschaftlichen Aspekte des Verbands kümmern und damit auch um die Geschäfte der Service Gesellschaft und der USK sowie das öffentliche Auftreten. Prof. Dr. Linda Breitlauch wird Ansprechpartnerin für alle politische Themen sowie die Bereiche Kultur und Ausbildung. Sie wird zudem maßgeblich den Deutschen Computerspielpreis mitgestalten. Johannes Roth ist Anlaufstelle für Entwickler inner- und außerhalb des Verbandes und Ramak Molavi ist zuständig für Regulierungsthemen. Linda Kruse wiederum wird Ansprechpartnerin für das Thema Serious Games und soll die Kommunikation innerhalb des Verbandes verbessern. Kai Bodensiek wird den Verband weiterhin als Justiziar beraten.

Damit nicht genug hat der GAME zudem angekündigt, GAME-Repräsentanten benennen zu wollen. Die sollen dem Verband nicht nur beratend zur Seite stehen, sondern diesen in den verschiedenen Metropolregionen verterten.

Last not least wurde Timm Walter, der die letzten drei Jahre die Geschäftsstelle in Berlin leitete, zum Head of Operations ernannt.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.