Gameloft entwickelt sich unter Vivendi positiv
Im Rahmen der Vivendi-Quartalsbilanz wurden auch neue Zahlen zu Gameloft bekannt, die eine positive Entwicklung belegen. Zur Causa Ubisoft herrscht auffällige Stille.
Der französische Mischkonzern Vivendi hat seine Quartalsbilanz vorgelegt und damit auch der im vergangenen Jahr übernommene Mobile-Games-Publisher Gameloft. Auch wenn Gameloft selbst nur marginal zum Konzernumsatz beiträgt, die Geschäfte entwickeln sich weiter gut, auch dank des rigiden Sparkurses, den Vivendi Gameloft verordnet hatte. Tatsächlich war das jetzt bilanzierte erste Quartal 2017 das zweitbeste Quartal in der Firmenhistorie. Der Umsatz stieg auf 68 Mio. Euro, der operative Gewinn betrug vier Mio. Euro und das EBITA drei Mio. Euro. Besonders der Umsatz der internen Werbevermarktung entwickelt sich gut. Er hat sich gegenüber Vorjahr mehr als verdoppelt und trägt jetzt rund acht Mio. Euro btw. 12 Prozent zum Gesamtumsatz bei.
Zur aus deutscher Sicht noch spannendere Frage, wie geht es im Fall Ubisoft weiter, gibt der Vivendi-Quartalsbericht keinen Aufschluss. Vivendi stockte im vergangenen Jahr seine Anteile an Ubisoft, einst eine Schwesterfirma von Gameloft, auf über 25 Prozent auf. Erst vor vermeldete Reuters unter Berufung auf interne Quellen, dass Vivendi in diesem Jahr Ubisoft übernehmen will.