Das Geschäft mit Handyspielen gewinnt immer mehr an Fahrt. Der französische Hersteller Gameloft steigerte seinen Umsatz im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 123 Prozent. Die Performance des ersten Halbjahrs fiel noch besser aus.

Ubisofts Mobile-Games-Tochter Gameloft ist einer der Vorreiter im Handyspielebereich. Seit mehreren Quartalen steigern die Franzosen ihren Umsatz kontinuierlich. Das Unternehmen gab nun auch für das am 30. Juni beendete zweite Geschäftsjahrsquartal neue Bestzahlen bekannt. Demnach stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 123 Prozent auf 4,7 Mio. Euro. Für das erste Halbjahr beläuft sich der Umsatz gar auf 8,7 Mio. Euro - eine Steigerung um 168 Prozent.

Dabei machten Handyspiele gut 94 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Der Umsatzwert mit internetbasierten Spielen stieg zwar im Jahresvergleich um 50 Prozent, betrug aber nur sechs Prozent des Gesamtumsatzes. Seit März stellte Gameloft acht neue Spiele fertig. Damit umfasst das Portfolio nun 41 Spiele, die von 110 internationalen Providern für über 80 verschiedene Handyversionen angeboten werden. Maßgeblichen Erfolg an der Gameloft-Performance hatten die Java- und Brew-Technologie. Die weltweit installierte Basis von Java-Telefonen bezifferte Sun Microsystems für März 2004 mit 250 Millionen Stück, ein Jahr zuvor waren es noch 100 Millionen.

Prognosen der Arc Group zufolge werden bis 2007 rund eine Milliarde Java- und Brew-Handys im Einsatz sein. Unterdessen hat Gameloft seine internationale Entwicklung weiter vorangetrieben. Im ersten Halbjahr 2004 wurden neue Büros in Tokio und Hongkong eröffnet und das New Yorker Team weiter ausgebaut.

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