Der Interessenverband Games Bavaria Munich kritisiert das aktuelle Einfrieren der Fördergelder digitaler Inhalte und wünscht sich, dass "Bayern die Bedeutung der Gamesbranche und ihrer Sekundäreffekte auch in Zukunft noch ernster nimmt".

Die bayerische Gamesbranche zeigt sich enttäuscht von der Landesregierung. Das Einfrieren der Fördergelder im digitalen Bereich im Doppelhaushalt des Landes für 2019/20 sieht der Interessenverband Games Bavaria Munich als ein sehr schlechtes Zeichen. Von Ministerpräsident Söders (CDU) Anspruch mit Bayern "eine Vorreiterrolle in einem der innovativsten Sektoren der Digitalisierung" einzunehmen, sei hier nichts mehr zu sehen.

"Die letzten Jahre haben gezeigt, wie gute Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Industrie und Landesregierung funktionieren können, in unserem innovativen Sektor", so Geschäftsführer des Games Bavaria Munich, Hendrik Lesser. "Die Debatte im Landtag zum Haushalt 2019/20 hat aber auch deutlich gemacht, dass die Gamesbranche noch nicht von allen als Speerspitze der Digitalisierung wahrgenommen wird. [...] Seitens der Landesregierung hätte der GBM sich durch die Aufstockung der Fördermittel das deutliche Signal gewünscht, dass Bayern die Bedeutung der Gamesbranche und ihrer Sekundäreffekte auch in Zukunft noch ernster nimmt. Es ist jetzt - gerade im Hinblick auf die kommende Bundesförderung und die Bemühungen der anderen Bundesländer wie NRW - sehr wichtig, die Zugkraft und die Geschwindigkeit nicht zu verlieren."

Weiterhin ruft die GBM alle Fraktionen und Abgeordnete auf, den Dialog mit dem GBM zu suchen und so mehr über die bayerische Gamesbranche zu erfahren.

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Members of the Bundestag Re-establish Cross-Party Parliamentary Group
The founders of the new Parliamentary Group on Gaming together with Felix Falk, Managing Director of the German Games Industry Association (right) | Picture: Milena Radatz - MdB Joachim Ebmeyer

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By Stephan Steininger 2 min read