Games-Gipfel in NRW: Branche und Poltik treffen sich künftig jährlich
Auf Einladung von Ministerpräsident Armin Laschet fand am 9. Mai der erste Games-Gipfel in Düsseldorf statt. Erster Ergebnis: Das Spitzentreffen findet künftig jährlich statt. Gemeinsam will man NRW zum führenden Games-Standort Deutschlands entwickeln.
Beim am 9. Mai in NRW wurde bereits eine konkrete Maßnahme beschlossen: Branchenvertreter und Politik wollen künftig regelmäßig und zwar jährlich zu einem solchen Spitzentreffen zuammenkommen. Thematisiert wurden bei dem Gespräch zwischen Ministerpräsident Laschet und Vetretern von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen verschiedene Fragen der Standortentwicklung und Nachwuchsausbildung.
"Für das Medienland und den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen sind Games ein Innovationsmotor. In der Games-Entwicklung gehen Kreativität und technologisches Know-how Hand in Hand. Dieser Wirtschaftszweig hat enormes Potenzial und kann ein wichtiger Treiber der digitalen Transformation in Deutschland werden. Als Landesregierung wollen wir in engem Austausch mit der Branche die Kräfte unseres Landes bündeln und gemeinsam daran arbeiten, den Games-Standort Nordrhein-Westfalen weiterzuentwickeln. Wir wollen Games-Standort Nummer eins in Deutschland sein", so Laschet.
Auf dem Weg dorthin wird NRW auch Geld in die Hand nehmen. So stockte das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands bereits im November 2017 das Budget der der für den Games-Bereich um eine halbe Million Euro auf. Der nun jährlich stattfindende Games-Gipfel ist die nächste Maßnahme des Ministerpräsidenten, den Games-Standort NRW zu stärken.
Des weiteren plant NRW eine neue Games-Förderrichtlinie, um die Förderung zu einer sogenannten Produktionsförderung auszubauen. Ähnlich verfuhr zuletzt Bayern, wo dank einer überarbeiteten Förderrichtlinie Projekte nun mit deutlich höheren Summen gefördert werden können.
Zudem spielt NRW mit ersten Ideen für ein Exzellenz-Startup-Center mit dem Schwerpunkt "Unterhaltungssoftware/Games", das als Gründungs- und Wachstumsnetzwerk zwischen Startups, Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Verbänden dienen soll.