Games-Industrie befürchtet negative Berichterstattung zur E3
Nach Meldungen von verschiedenen US-Spielemagazinen könnte es anläßlich der E3 zu einer Art PR-Desaster kommen. Unter Berufung auf interne Quellen rechnet die Spielepresse damit, daß Journalisten der wichtigsten TV-Sender und US-Zeitungen in diesem Jahr zur E3 fahren, um dort nach Gewalt in Computerspielen zu suchen. Dies sei eine Folge des Schulhofmassakers in Littleton. In den Presseberichten zu Littleton waren sehr schnell Filme wie "The Basketball Diaries" und Computerspiele wie "Quake" und "Doom" ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Laut den jetzigen Berichten der Spielepresse reagiert die Industrie besorgt auf die möglichen, aber unerwünschten Negativschlagzeilen in den Massenmedien. Laut Gerüchten haben einige Firmen sogar erste Titel mit Gewaltdarstellungen aus ihrem E3-Programm genommen. Andere Firmen wollen der Thematik mit Fakten entgegenwirken und den konstruktiven Dialog suchen.