Die FDP-Fraktion will die gamescom ab 2022 in die Hauptstadt holen, dafür soll sich der Berliner Senat einsetzen. Das geht aus einem Antrag hervor, den die Partei in der kommenden Woche in das Abgeordnetenhaus einbringen will.

Noch ist die gamescom fester Bestandteil von Köln, doch wenn es nach den Forderungen der Politik geht, soll sich das bald ändern. Vorangetrieben wird das Thema derzeit von der Fraktion der FDP. In einem Antrag fordern sie in Punkt drei den Senat dazu auf, "zur Förderung der Games-Branche, Tourismuswirtschaft und des Messe-Standorts Berlin insgesamt Gespräche mit dem Ziel aufzunehmen, die jährliche Messe 'gamescom' ab dem Jahr 2022 nach Berlin zu holen."

Als Begründung nennt die FDP, dass der Standort Berlin für die Games-Industrie von "enormer Wichtigkeit" sei und diese Bedeutung auch immer weiter zunehme. In Berlin finden sich viele kleine Unternehmen der Branche, doch die Attaktivität des Standorts locke auch immer größere Unternehmen nach Berlin. Zudem befindet sich in Berlin auch die deutsche Games Academy, wo hiesige Entwickler meist ihre Karriere starten. Die Berliner Morgenpost zitiert Ramona Pop, die Wirtschafts-Senatorin der Grünen damit, dass die Partei für Gespräche bereit sei, wenn sich der game-Verband einen Umzug nach Berlin vorstellen könne.

Die seit Samstag beendete gamescom findet seit 2009 auf dem Kölner Messegelände statt. Erst im Frühjahr diesen Jahres wurde der Vertrag zwischen dem ausrichtenden Verband game und der Koelnmesse verlängert. Zur Vertragslaufzeit gab es keine Angaben. Einige Fakten dürften jedoch gegen einen Umzug in die Hauptstadt sprechen. Wie zum Beispiel, dass das Messegelände veraltet ist und Flächenmäßig zu klein für die gamescom.

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By Stephan Steininger 2 min read