Bis zu 550 neue Filialen will GameStop bis Jahresende eröffnen. 200 davon sollen sich dem europäischen Wettbewerb stellen.

"Auch wenn wir im US-Markt noch reichlich Raum sehen, erachten wir den europäischen Markt als maßgeblich für das weitere Wachstum unseres Unternehmens", sagte Dan DeMatteo, Vice Chairman und Chief Operating Officer von GameStop, der britischen Spielepresse. Die Jahresplanung 2007 sieht demnach zwischen 500 und 550 Neueröffnungen vor - gut 200 davon auf dem europäischen Markt. Alles in allem will die Kette bis Ende Dezember über mehr als 4800 Filialen weltweit verfügen und so die Stellung als weltgrößter Spieleeinzelhändler festigen.

Und auch wenn DeMatteo nicht ins Detail ging, steht europäischen Spielehändlern in den kommenden Monaten und Jahren wohl ein schärferer Wettbewerb ins Haus. Expandierte das Unternehmen in den zurückliegenden zwei Jahren auch hierzulande massiv, tobt das heißeste Gefecht derzeit in Großbritannien. Der britische Marktführer Game Group will sich dem aggressiv expandierenden US-Konzern nicht kampflos geschlagen geben. Derzeit läuft der Verteilungskampf auf den britischen Insel unter Volldampf, wobei Game durch Zukäufe kleinerer Marktteilnehmer den US-Konkurrenten in Schach zu halten sucht. Kollateralschäden bleiben da nicht aus. Letztes Opfer: Von den kürzlich durch Game übernommenen mehr als 200 GameStation-Filialen werden wohl nicht alle den Verteilungskampf überstehen.

Der Großteil der europäischen Expansion von GameStop wird so sicherlich auf dem wichtigen britischen Markt stattfinden. DeMatteo legte jedoch nicht dar, wie viele Filialen in den einzelnen Märkten eröffnet werden sollen.

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Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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