Atari hat sich die Vertriebsrechte für Deutschland und die Schweiz an der neuen Hardware Gametrak und den dazugehörigen Spielen gesichert. Mit pfiffiger Technik erkennt das Gerät auch Bewegungen im Raum.

Am 16. September erscheint die neue Hardware von In2Games Limited im Bundle mit dem Beat'em'Up "Darkwind" für die PlayStation 2. Der Kostenpunkt liegt bei 99 Euro. Das Gerät zielt in eine ähnliche Richtung wie "EyeToy" von Sony oder die in Deutschland noch etwas unterrepräsentierten Tanzspiele von Konami & Co.: Activity Games. Das Besondere an Gametrak: Auch Bewegungen im Raum werden erkannt, nicht nur in zwei Dimensionen. Dabei ist das Funktionsprinzip gleichermaßen simpel und funktionell. Zwei Schnüre werden an den Handschuhen des Spielers befestigt und führen hinunter zur Basiseinheit. Je nach Haltung der Hände variiert die Länge der herausziehbaren Schnüre. So erkennt das System die Lage der Hände. Die Positionsbestimmung im Raum wird durch den Analogstickartigen Aufbau der Verbindung an der Basiseinheit erreicht.

Neben "Darkwind" sind bereits weitere Spiele in Planung. "Golf" soll Anfang 2005 auf den Markt kommen. Außerdem geplant ist eine Spielesammlung ähnlich wie "EyeToy: Play", jedoch mit deutlichem Fokus auf Sportspielen wie Baseball oder Air Hockey. Harry Holmwood, Director von In2-Games Limited, will beim Launch in erster Linie die Core-Gamer ansprechen, die Zielgruppe aber bis Weihnachten 2004 auf die Casual-Gamer erweitern. In der Folge spielt auch der Spielwarenhadel in der Vertriebsplanung eine große Rolle. Diesen übernimmt Atari in Deutschland und der Schweiz und SeVeN M in Österreich. In direkter Konkurrenz zu "EyeToy" sieht Holmwood Gametrak nicht, vielmehr "können sich die beiden Technologien ergänzen". Eine Nutzung der "EyeToy"-Kamera für Gametrak-Spiele hält er für möglich - ebenso wie die Verbindung mit Tanzmatten. Grundsätzlich glaubt er, mit dem Gerät eher eine ältere Zielgruppe als Sony mit "EyeToy" anzusprechen.

Zudem soll die Technik mittelfristig nicht nur für die PlayStation 2 erhältlich sein: Eine PC-Version von "DarkWind" ist für 2005 geplant; die Verbindung wird über USB hergestellt. Auch an Xbox-Versionen der Spiele wird gedacht.

Share this post

Written by