Gametrak: neue Dimensionen für die PS2
Schluss mit Joystick, Gamepad oder hektischem Kamera-Gezappel - der Gametrak verbindet den Spieler und seine Konsole jetzt via Seilzug-System.
Der Gametrak wird auf den Boden vor den Fernseher gestellt und mittels USB an die PS2 angeschlossen. Der Spieler wird über zwei Handgamaschen und dünnen Seilen mit dem Gerät verbunden - keine Angst, Stromschläge sind nicht vorgesehen.
Die Bewegungen der Hände übertragen sich so auf die Kugelgelenke im Gametrak, werden dort verarbeitet und schließlich an die Konsole weitergegeben. Das Ergebnis verfolgt der Spieler direkt auf dem Bildschirm: Je nach Spiel sind Hände, Schwert oder Golfschläger - ganz nach Ego-Shooter-Manier - in der Bildschirm-Mitte zu sehen.
Hau' den Monstern die Hucke voll
So werden Monster gekillt, Homeruns geschlagen oder Fische geangelt. Aber nicht nur die Arme werden beansprucht: Auch die Füsse kommen dank mitgelieferter Fußmatte voll zum Einsatz. Damit sollen die kommenden Spiele eine ganz neue Tiefe erhalten, denn Gametrak fängt auch Bewegungen nach vorne und hinten auf und setzt diese entsprechend um.
Das erste Spiel, das zum Start von Gametrak im Bundle erhältlich sein wird, ist "Dark Wind" - eine Art Fantasy-Street-Boxing, bei dem der Spieler sich durch etliche Level prügeln darf. In Zukunft sollen dann noch etliche Games für das System entwickelt werden; auch über eine Verknüpfung mit der EyeToy-Kamera wird bereits nachgedacht.
In Deutschland wird das Eingabegerät ab September für rund 100 Euro erhältlich sein, vertrieben wird Gametrak exklusiv von Atari.