GCDC initiiert "Call for Papers"
Während der diesjährigen GC - Developer Conference sollen nicht nur Spieleentwickler aus der Praxis berichten, auch die Wissenschaft wird zu Wort kommen. Hierzu bittet die Messeleitung um Einsendung interessanter Konzepte, die in Seminaren behandelt werden können.
Auf drei Tage ist die GC - Developer Conference inzwischen angewachsen. Wie in den Vorjahren liegt auch 2005 der Schwerpunkt auf dem Erfahrungsaustausch der internationalen Entwicklerszene. Zu Wort kommen soll aber auch die Wissenschaft. Hierzu haben die Veranstalter einen "Call for Papers" initiiert. Für den Teilbereich "Computer Science and Magic" können interessante Beiträge eingesandt werden. In einem strengen Begutachtungsprozess wird besonders auf Originalität und Qualität geachtet. Die vorab einzureichenden Zusammenfassungen sollten Titel, Struktur, Vortragsthema sowie die wichtigsten Ergebnisse und deren Bedeutung für die Branche umfassen. "Wir wollen Wissenschaftlern aus der Informatik, die Computerspiele als Anwendungsfeld entdeckt haben, ein Forum geben", sagte Maic Masuch, Professor für Computerspiele an der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg und Initiator von "Computer Science and Magic". Ziel sei es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie zu fördern. Gerade in Deutschland gäbe es viele Berührungsängste, die während der Konferenz in Leipzig aus der Welt geschafft werden sollten.