Die Games Convention Developer Conference (GCDC) wird nach dem großen Erfolg bei der Premiere im letzten Jahr auch 2004 fortgesetzt. Hauptthema der Vortragsreihe ist Mobile Entertainment, womit der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung dieses Markts Rechnung getragen wird.

Am 17. und 18. August 2004 findet die zweite Games Convention Developer Conference (GCDC) statt. An der GCDC 2003 hatten bereits 150 Interessenten aus sechs Ländern teilgenommen. Die Resonanz war durchweg positiv, die Notwendigkeit der Veranstaltung für die deutsche Entwicklerszene unumstritten. Der Schwerpunkt liegt wie bereits letztes Jahr auf dem Themenbereich Mobile Entertainment. Hintergrund sind das rapide Wachstum des Markts und die weltweit führende Rolle Deutschlands in diesem Bereich. Themen sind hier vor allem die Weiterentwicklung der mobilen Plattformen sowie der aktuelle Stand der technischen Entwicklungen. Weitere Schwerpunkte der GCDC 2004 sind die technologischen Tracks und der Bereich GCDC - Business, der aber im Vergleich zum Vorjahr im Umfang zurückgefahren wird. Am Academic Day wird die zunehmende Einbindung der Spielentwicklung in die akademische Ausbildung thematisiert. Angela Schierholz, Projektleiterin der Leipziger Messe, erklärt die Ziele: "Akademie, Spieleentwickler, Industrie und Öffentlichkeit sollen in einen fruchtbaren Dialog gebracht werden. Hauptziel des Dialogs ist die Stärkung des Computerspiels in der öffentlichen Wahrnehmung, Distribution, Entwicklung sowie akademischer Beschäftigung in Forschung und Lehre." Im Rahmen des Future Lab werden Forschungsprojekte und Zukunftstechnologien vorgestellt. Als Kooperationspartner sind Forschungslabors der Industrie, der Akademie und von angrenzenden Industrien geplant.

Für Angela Schierholz steht fest, dass die Position der Veranstaltung gefestigt und weiter ausgebaut werden muss. Dabei soll das Event 2004 sowohl hinsichtlich der Referenten als auch der Teilnehmer verstärkt internationalisiert werden. Unterstützt wird die GCDC wieder vom VUD und auch vom neu gegründeten Bundesverband der Entwickler, G.A.M.E. Tom Putzki, Vorstandsvorsitzender G.A.M.E., ist von der Bedeutung der Veranstaltung für die deutsche Entwicklerlandschaft überzeugt: "Der G.A.M.E.-Bundesverband begrüßt ausdrücklich die Institution der GCDC als festen Bestandteil der GC - Games Convention und freut sich sehr über die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung dieser Veranstaltung. Eine Developer Conference mit zunehmender internationaler Beteiligung - sowohl auf Seiten der Sprecher als auch der Teilnehmer - ist für die deutschsprachigen Spieleentwickler eine großartige Plattform mit vielfältigen Möglichkeiten."

Für Hermann Achilles, Projekt-Direktor des VUD, sind insbesondere die Anbindung an die GC und die damit verbundenen Synergien entscheidend für den Erfolg. Aufgrund der damit verbundenen Medienpräsenz biete sich den deutschen Entwicklern hier eine ideale Präsentationsplattform, auch gegenüber dem Ausland. Entscheidend ist laut Achilles auch der nahe Kontakt zu den Publishern: "Der nahezu geschlossene Auftritt der nationalen und internationalen Publisher bietet viele Gelegenheiten für Gespräche, Verhandlungen und auch Abschlüsse." Bis zum Start der GCDC strebt die Leipziger Messe den Abschluss verschiedener strategischer internationaler und nationaler Partnerschaften in Wissenschaft, Ausbildung und Politik an. Als Partner sind international tätige Entwicklerorganisationen, regionale Entwicklerzusammenschlüsse, Universitäten, Ausbildungs- und Fortbildungseinrichtungen sowie Verbände im Gespräch.

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