GCN-Preis: SCED bleibt gelassen
Wie bei der Preisreduzierung der Xbox will sich Sony Computer Entertainment Deutschland auch bei der Senkung des GameCube-Preises in Zurückhaltung üben und den Markt genauestens beobachten.
Trotz der Preissenkung erst von Xbox und nun von GameCube ist von Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) keine Reaktion zu erwarten. Das bestätigte Manfred Gerdes, Geschäftsführer von SCED, gegenüber GamesMarkt.de. "Als Marktführer würden wir ein falsches Signal setzen und den Markt nur weiter beunruhigen", so Gerdes. Natürlich werde SCED den Markt nun genauestes beobachten. "Vom Preisgefüge her haben wir in Europa jetzt 'amerikanische Verhältnisse'", begründet Gerdes die Gelassenheit bei SCED. In der Tat verkauft sich PS2 in den USA, wo Xbox und PS2 299 Dollar und GameCube 199 Dollar kosten, am besten. Über die Gründe für Nintendos Preisreduzierung sagt Gerdes: "Ich glaube nicht, dass Nintendos Schritt unmittelbar etwas mit Microsoft zu tun hat." Nintendo sei jedoch in einer schwierigen Situation gewesen. Zum einen gab es den Preisverriss zum Xbox-Start, zum anderen war beim GCN gerüchteweise bereits von 199 Euro die Rede gewesen. "In dieser Situation als Hersteller preisaggressiv vorzugehen, halte ich für eine clevere Lösung", applaudiert Gerdes dem Mitbewerber.