Georgia kriminalisiert Videospiele
Der US-Bundesstaat Georgia hat unter dem Namen "Violent Video Game Protection Art" ein neues Gesetz erlassen. Künftig ist es Händlern und Privatpersonen unter Strafe verboten, Spiele mit gewalttätigem Inhalt an Kinder und Jugendliche zu vermieten oder zu verkaufen.
Der US-Bundesstaat Georgia hat den Gesetzestext über den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gewaltverherrlichenden Materialien um einen Abschnitt erweitert. Der neue Unterpunkt mit dem Titel "Violent Video Game Protection Art" stellt künftig Händler sowie Privatpersonen unter Strafe, PC- und Videospiele mit gewaltverherrlichendem Inhalt an Kinder und Jugendliche zu vermieten oder zu verkaufen. Als Begründung wird unter anderem angegeben, dass in den letzten zehn Jahren die Spieleentwicklung rasant verbessert wurde. Dadurch sei es möglich geworden, Gewalt visuell mit einem hohen Grad an Realismus darzustellen. Welche Spiele unter das Gesetz fallen, messe sich eins zu eins an den vom Entertainment Software Rating Board (ESRB) vorgenommenen Alterseinstufungen.