In Japan hat bereits die dritte Präfektur angekündigt, den Verkauf gewalthaltiger Spiele an Minderjährige zu untersagen.

Wie japanische Medien berichten, will die Regierung der Region Osaka den Verkauf von gewalthaltigen Spielen an Minderjährige unterbinden. Möglicher Starttermin ist September 2005. Zu diesem Zeiptpunkt wollen die Mitglieder der Landesregierng zusammentreffen und eine Entscheidung fällen. Anlass des Vorstoßes ist ein Vorfall mit einem Schüler, der einen Grundschullehrer mit einem Dolch tödlich verletzt haben soll. Laut seinen Schulkollegen war er "fanatischer Videospieler". Die Regierung von Osaka plant nun auch die Einführung eines eigenen Alterskennzeichnungssystems, das das bestehende System CERO (Computer Entertainment Rating Organization) ersetzen könnte. Osaka ist nach Kanagawa und Saitama bereits die dritte Provinz in Japan, die den Verkauf von gewalthaltigen Videospielen an Jugendliche nicht dulden will.

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By Marcel Kleffmann 4 min read