Um die Stimmung der deutschen Verbraucher ist es weiterhin nicht gut bestellt, urteilt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aufgrund der Ergebnisse ihrer aktuellen Konsumklimastudie. Am stärksten sei im Juli der Teilindikator für die Anschaffungsneigung zurückgegangen.

Um die Stimmung der deutschen Verbraucher ist es weiterhin nicht gut bestellt, urteilt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aufgrund der Ergebnisse ihrer aktuellen Konsumklimastudie. Demnach ging es nach der positiven Entwicklung im Juni nun mit allen Indikatoren, die die Verbraucherstimmung in Deutschland erfassen, im Juli wieder bergab. Damit zeige sich, dass Verbraucher derzeit eindeutig weniger optimistisch sind als Unternehmer, Finanzanalysten und Wirtschaftsforschungsinstitute, die ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr nach und nach angehoben hätten. Entsprechend prognostiziert die GfK den auf der Basis der Julidaten erhobenen Konsumklimaindikator für August auf einen "deutlich niedrigeren Wert" von 3,4 Punkten nach 3,9 Punkten im Juli. Am stärksten sei im Juli der Teilindikator für die Anschaffungsneigung zurückgegangen. Mit fast 13 Punkten sei dieser auf minus 37,4 Punkte gesunken. Offensichtlich seien immer mehr Deutsche überzeugt, dass sie Verlierer der Reformdiskussion sind und halten sich daher insbesondere beim Einkauf längerlebiger Konsumgüter wie Produkte aus der Unterhaltungselektronik zurück.

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