Die europäische Niederlassung von Handheld-Hersteller Tiger Telematics, Gizmondo Europe, hat in Großbritannien Gläubigerschutz beantragt. Nachdem eine Finanzierungslücke nicht rechtzeitig geschlossen werden konnte, informierte das Mutterunternehmen die US-Börsenaufsicht über die prekäre Lage.

Ein europäischer Release des Gizmondo-Handhelds von Hersteller Tiger Telematics ist wieder in weite Ferne gerückt. Wie Tiger Telematics der US-Börsenaufsicht mitteilte, beantragte die europäische Niederlassung, Gizmondo Europe, vor kurzem Gläubigerschutz. Der Schritt sei notwenig geworden, nachdem eine Finanzierungslücke nicht rechtzeitig geschlossen werden konnte. Die Angestellten müssen derweil eine erhebliche Gehaltskürzung von 50 Prozent hinnehmen. Dies soll helfen, die prekäre Finanzsituation zu meistern.

Das US-Geschäft sowie das Mutterunternehmen seien nicht betroffen, so das Unternehmen. Dennoch müsse damit gerechnet werden, dass sowohl die europäische Entwicklerniederlassung, Gizmondo Studios, als auch die schwedische Dependance in Kürze Gläubigerschutz beantragen müssen.

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