Das Nischen-Handheld GPX2 wurde in neun Monaten bereits mehr als 30.000 Mal verkauft. Weitere 20.000 Units sollen bis Weihnachten an den Spieler gebracht werden.

Auch ein Nischenprodukt kann erfolgreich sein. Das stellt derzeit GameParkX2, oder kurz GPX2, unter Beweis. Das Nachfolge-Handheld zum GamePark32 (GP32), das einst als Konkurrent von Nintendo und Sony den Massenmarkt erobern sollte, hat sich nach neun Monaten bereits 30.000 Mal verkauft und damit die gleiche Absatzmenge erreicht wie das GP32. Doch dass soll erst der Anfang sein.

Laut Craig Rothwell, Director von GP32/2X Distribution, sollen bis Weihnachten 2006 rund 20.000 weitere Units verkauft werden. Seinen Angaben zufolge ist das Linux-basierte Handheld vor allem bei Amateurentwicklern sehr beliebt. Bis dato seien über 500 Titel für GPX2 erschienen. Dabei handelt es sich teilweise um Portierungen alter Spieleklassiker oder um Titel von Hobbyentwicklern. Einen neuen Push für das Open-Source-System erhofft sich Rothwell durch den Release von "Payback", dem ersten mit einem größeren Budget entwickelten, kommerziellen Spiel für das System. Es handelt sich dabei um ein Action-Adventure nach Art von "Grand Theft Auto" und soll noch im Oktober veröffentlicht werden. Wie auch die andere Software und das Handheld selbst wird "Payback" nur über das Internet vertrieben.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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