Griess sieht kaum Verbesserung für Unterhaltungselektronik
Wolfdieter Griess, GeschäftsführerSony Deutschland, prognostiziert der Unterhaltungselektronikbranche 2005 ein schwaches Jahr.
Für die Unterhaltungselektronikbranche in Deutschland erwartet Wolfdieter Griess, Geschäftsführer von Sony Deutschland, im neuen Jahr kaum Verbesserung. Er gehe nur von einem leicht wachsenden Markt aus, sagte der Manager gegenüber der "Financial Times Deutschland". Die anhaltende Preiserosion mache den Unternehmen weiter zu schaffen. Daher dürfte es auch für Sony schwierig werden, der Konkurrenz Umsatz abzunehmen. Einen Preiskampf könne sich der Konzern nicht leisten, erklärt Griess. "Wir werden keine Verluste hinnehmen, um zu wachsen", ergänzt er. In den vergangenen Jahren hätte es Sony Deutschland versäumt, die Unternehmensstruktur an den immer härter umkämpften Markt anzupassen.
Griess wurde an die Sony-Spitze in Deutschland beordert, um die Tochter wieder profitabel zu machen. Er baute den Vertrieb um, lagerte Stellen aus und strich das Produktangebot zusammen. Insgesamt wurden bei Sony Deutschland 200 Stellen ausgelagert und 100 Jobs gestrichen. Damit sind hierzulande noch 860 Mitarbeiter bei dem japanischen Konzern beschäftigt.