Ab heute gilt in Deutschland eine neue unverbindliche Preisempfehlung für die PlayStation 2. In ersten Reaktionen zeigt sich der Großhandel sehr zufrieden mit dieser Maßnahme, um die Verkäufe im Weihnachtsgeschäft zu pushen.

Mit dem heutigen Tag tritt die  der PlayStation 2 in Kraft. Künftig geht die Next-Generation-Konsole für einen empfohlenen Verkaufspreis von 599 Mark über die Ladentische. Im Großhandel wurde die Maßnahme von Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) positiv aufgenommen.

"Die Höhe der Preissenkung ist nicht nur positiv, sondern auch angemessen", urteilt Wolfgang Myrth, Geschäftsführer von Playcom. Dies werde der Konsole deutliche Impulse im Weihnachtsgeschäft geben. Sobald der Verbraucher durch die entsprechende Kampagne über den neuen Preis ausreichend informiert ist, wird sich viel bewegen lassen, ist sich Myrth sicher.

Auch Michael Auer, Business Development Manager bei Flashpoint, ist von der positiven Wirkung der Maßnahme überzeugt: "Die Preissenkung der PlayStation 2 auf 599 Mark für das Jahresendgeschäft wird aus unserer Sicht der Konsole sowie der Software und dem Zubehör den nötigen Absatzpush geben." Flashpoint werde nun alles daran setzen, diese Aktion so schnell und für den Einzelhandel so transparent wie möglich zu gestalten. "Dies gilt auch für die Erstellung der Gutschriften", so Auer. Er sei überzeugt, dass sich erneut die positive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Sony, deren Distributoren und dem Einzelhandel erweisen wird. Zudem zeige die Reduktion, dass SCED die zukünftigen Mitbewerber ernst nehme und sich dem Wettbewerb positiv entgegenstelle.

Nicht weniger positiv sieht auch Reinhardt Sawatzky, Geschäftsführer von Vitrex, die Preissenkung auf 599 Mark. Der neue Preis sei hochinteressant, da er einen neuen Kaufreiz für die Endverbraucher darstelle. "Sony Computer Entertainment Deutschland wird sicherlich die Menge absetzen können, die sie sich vorgenommen haben", ist Sawatzky überzeugt. "Der Zeitpunkt ist für das Weihnachtsgeschäft optimal gewählt." Positive Auswirkungen wird die Reduktion seiner Meinung nach auch für das Software-Geschäft haben. Bei der Masse der Neuerscheinungen hätte ohne zusätzliches Absatzpotenzial die Gefahr bestanden, dass einige Titel einfach "hinten runterfallen". Eine Gefahr sieht Sawatzky dennoch: Sollte die Nachfrage zu groß werden, könnte eventuell ein Lieferengpass entstehen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.