Durch die Jahresstatistik der USK fühlt sich auch die Grünen-Fraktion im Bundestag in ihrer Haltung gegen ein "Killerspiele"-Verbot gestärkt. Anstatt einer Verbotsdiskussion forderten Grietje Bettin, medienpolitische Fraktionssprecherin, und Kai Gehring, hochschul- und jugendpolitischer Sprecher, eine Pisa-Studie zur Medienkompetenz.

Die Grünen-Fraktion im Bundestag fühlt sich durch die aktuelle Jahresstatistik der USK in ihrer Ablehnung eines "Killerspiele"-Verbots gestärkt. Grietje Bettin, medienpolitische Fraktionssprecherin, und Kai Gehring, hochschul- und jugendpolitischer Sprecher, betonten erneut, das Vorhaben der Großen Koalition sei reiner Populismus. Anstatt über wirkungslose Verbote zu diskutieren, sollten lieber Medienkompetenz und die Förderung von Qualitätsproduktionen in den Mittelpunkt rücken. In diesem Zusammenhang forderten die Politiker eine Pisa-Studie zur Medienkompetenz (Medien-Pisa), um festzustellen, wie gut deutsche Bildungseinrichtungen den Umgang mit Computern vermitteln. Zudem wurde die Forderung nach einem Prädikat für qualitativ hochwertige Spiele bekräftigt.

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