Grütters: "Regierung hat kulturelle Dimension virtueller Welten auf dem Schirm"
Kulturstaatsministerin Monika Grütters nahm erstmals am BIU-Sommerfest in Berlin teil und betonte die Rolle von Games als Kulturmedium. Auch im Hinblick auf das Thema Förderung sendete sie positive Signale.
Für Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters war es eine Premiere. Sie nahm zum ersten Mal am BIU-Sommerfest vergangene Woche in Berlin teil. Dort informierte sie sich nicht nur über die Branche sondern vor allem auch über die geplante Internationale Computerspielesammlung, die auf Beschluss des Bundestags entsteht. In einer Ansprache an die Gäste deutete sich zudem eine Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Gamesbranche und dem BKM an. Die waren in den vergangenen Jahren eher unterkühlt, nachdem die Zuständigkeit des Deutschen Computerspielpreises unter Grütters im Gegensatz zu allen anderen Kulturpreisen vom BKM ans Bundesverkehrsministerium verlagert wurde
"Die Gamesbranche gehört mittlerweile zur Avantgarde für digitale Innovationen. Digitales Spielen ist längst ebenso verbreitet wie alltäglich", so Grütters. Die Bundeskulturstaatsministerin sendete aber auch im Hinblick auf das Thema Förderung positive Signale. "Genauso wie die Bundesregierung auch die kulturelle Dimension virtueller Welten auf dem Schirm hat, ist ihr die Unterstützung ihrer Schöpferinnen und Schöpfer ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört nicht nur die soziale Absicherung in der Künstlersozialkasse, sondern auch die Förderung der entsprechenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die dem Doppelcharakter des digitalen Spiels als Wirtschafts- und Kulturgut gerecht werden."