Die Guillemot-Familie hat weitere Teile ihrer Ubisoft-Anteile unter dem Dach der Holdinggesellschaft Guillemot Brothers gebündelt. Ob dies Teil der Strategie zur Abwehr einer Übernahme durch Electronic Arts ist, ist unklar.

Der Anteil der französischen Holdinggesellschaft Guillemot Brothers SA an Ubisoft hat die Grenze von zehn Prozent überschritten. Laut Ubisoft ist dies jedoch Folge ausschließlich von Transaktionen innerhalb der Guillemot-Familie. Ein Zukauf von Anteilen anderer Aktionäre fand nicht statt. Ob und inwieweit diese familieninternen Transaktionen mit der Abwehr einer Übernahme durch Electronic Arts zusammenhängen, ist Spekulation. Allerdings kommt die Nachricht einen Tag nachdem das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen von beginnenden Verhandlungen zwischen Ubisoft und Electronic Arts berichtete.

Die Guillemot-Familie hat sich seit dem Einstieg EAs kurz vor Weihnachten immer wieder gegen eine solche Übernahme ausgesprochen. Man wolle alle denkbaren Szenarien und Möglichkeiten prüfen. Laut dem jüngsten WSJ-Bericht gibt es unbestätigte Informationen, nach denen die Familie auch bei der Walt Disney Company wegen finanzieller Unterstützung angefragt habe. Die Familie besitzt kumuliert über die gemeinsamen Gesellschaften Guillemot Brothers, Guillemot und Gameloft sowie als Einzelaktionäre knapp unter 20 Prozent der Ubisoft-Anteile. Ihr Anteil an stimmberechtigen Aktien liegt jedoch höher, bei knapp über 25 Prozent.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
Jumpgate Signs Publishing Agreement With Daedalic for New Strategy Game
Carsten Fichtelmann, CEO of Daedalic Entertainment GmbH / Patrick Streppel, Founder and CEO, gameXcite GmbH and Chief Product Officer, Jumpgate AB © Daedalic / Jumpgate

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By Marcel Kleffmann 2 min read