GVU muss keine Kündigungen vornehmen
Auf ihrer Mitgliederversammlung beschloss die GVU einen Basis-Etat, der die Weiterführung des Geschäftsbetriebs sicherstellt. Bodo Schwartz bleibt Vorstandsvorsitzender der GVU.
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung am 8. Dezember stand die GVU-Haushaltslage für 2005, nachdem durch die Entscheidung zur Auflösung des VUD bereits eingeplante Gelder für das Budget des nächsten Jahres ausgeblieben waren. Daher beschlossen die Mitglieder einen Basis-Etat: Dabei geht die GVU davon aus, dass dieses Budget durch Mittel der Berliner Filmförderungsanstalt und durch Beitritt ehemaliger VUD-Mitglieder aufgestockt werden kann. Daher sei es möglich, die Weiterführung des Geschäftsbetriebs ohne Kündigungen von GVU-Mitarbeitern in Aussicht zu stellen. Trotzdem können mit dem Basis-Etat nicht alle GVU-Arbeiten im bisherigen Umfang fortgesetzt werden. Eine Maßnahme soll daher sein, für die Einzelmitgliedschaft von ehemaligen VUD-Firmen zu werben. Bisher habe es laut GVU zwar Interessensbekundungen gegeben, Beitrittserklärungen seien jedoch noch nicht erfolgt.
Darüber hinaus wurde auf der Sitzung, die in den Geschäftsräumen von ml medienland stattfand, ein neuer Vorstand gewählt. Im Amt des Vorstandsvorsitzenden bestätigten die Mitglieder Bodo Schwartz. Weiterhin besteht der neue Vorstand aus Joachim A. Birr (Finanzausschuss), Manfred Gerdes (PR/Öffentlichkeitsarbeit), Johannes Klingsporn (Kinoprävention), Klaus-Peter Schulte (Technik) und Christian Sommer (Recht). Weitere Vorstandsmitglieder ohne gesonderten Geschäftsbereich sind Stephan Brechtmann, Dara MacGreevy, Hans-Peter Lackhoff sowie Vincent de La Tour.