Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat eine Bilanz ihrer Arbeit der ersten drei Monate des Jahres gezogen: Der Trend von analogen zu digitalen Kopien hat sich weiter fortgesetzt.

Insgesamt 349 Durchsuchungen wurden in den ersten drei Monaten des Jahres auf Grund von Hinweisen durch die GVU durchgeführt. Das geht aus der Quartalsbilanz der Hamburger Piratenjäger hervor. Die Zahl entspricht einem Aufkommen von sechs Durchsuchungen pro Arbeitstag. Insgesamt wurden dabei 470 Verfahren gegen Raubkopierer eingeleitet. 433 Verfahren wurden in diesem Zeitraum abgeschlossen.

Die Zahl der sichergestellten Datenträger betrug 133.635 Stück. Tendenziell habe sich der Trend weg von analogen, hin zu digitalen Kopien weiter fortgesetzt, heißt es aus Hamburg. Insgesamt wurden 305 Computeranlagen sichergestellt. Während nur 7393 Videokassetten den Fahndern in die Hände fielen, waren es insgesamt 51.441 digitale Speichermedien. Das gleiche Bild zeigt sich auch bei Kopiergeräten: 176 sichergestellten Brennern stehen nur sieben beschlagnahmte Videorekorder gegenüber.

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