Ein eigener Onlineshop führt häufig nicht zu Mehreinnahmen, sondern zu einer Kannibalisierung des stationären Geschäfts, ergab eine Studie des E-Commerce-Center Handel.

Ein eigener Onlineshop führt häufig nicht zu Mehreinnahmen, sondern zu einer Kannibalisierung des stationären Geschäfts, berichtet "W&V" unter Berufung auf eine Studie des E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) am Kölner Institut für Handelsforschung. Demnach wären 37,25 Prozent der Online-Transaktionen und 32,9 Prozent des Online-Umsatzes bei Multichannel-Händlern vermutlich stationär getätigt worden. Insgesamt seien 22,7 Prozent aller Einkäufe im Ladengeschäft und 26,5 Prozent aller Einkäufe über das Internet vorbereitet worden. Der Kannibalisierungsgrad vom stationären Handel zum Onlineshop halte sich jedoch mit 3,1 Prozent (Transaktionen) bzw. 2,7 Prozent (Umsatz) in Grenzen. Darüber hinaus sei das Internet als Informationsmedium sehr wichtig: Bei der Kaufanbahnung fielen nur 8,8 Prozent der stationären Transaktionen und 14,9 Prozent des stationären Umsatzes auf ein und denselben Händler.

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