Hamburg will mehr Effizienz bei der Werbung als Medienstandort
Die Hamburger Wirtschaftsbehörde will effizienter für die Hansestadt als Medienstandort werben und in diesem Zusammenhang unter anderem die Zuständigkeiten der Initiative Hamburg@work erweitern. Der Spielebranche misst Hamburg eine strategische Bedeutung bei.
Die Wirtschaftsbehörde Hamburg will künftig effizienter für die Hansestadt als Medien- und Kommunikationsstandort werben. Geschehen soll dies durch verschiedene Maßnahmen über die "Die Welt" nach einem Gespräch mit Medienkoordinator Walter Richtberg und Dirk Petrat, Leiter des Amts für Medien, Tourismus und Marketing der Hamburger Wirtschaftsbehörde berichtet. Unter anderem soll sich die Initiative Hamburg@work künftig um den gesamten Wirtschaftsbereich Medien, Informationstechnologie und Kommunikation kümmern. Bislang galt Hamburg@work als Netzwerk der hanseatischen Internet- und Computerbranche. Außerdem wolle man sich bei der Ansiedlungspolitik auf bestimmte Branchen fokussieren. Als zentrales Zukunftsthema erachtet Hamburg dabei die Medienkonvergenz. Computerspiele und Onlinemedien seien zwei wesentliche Branchen, in denen diese Konvergenz stattfinde, zitiert "Die Welt" Amtsleiter Petrat.
Wie wichtig der Hansestadt die Spielebranche ist, unterstreicht das in diesem Jahr aufgelegte Förderprogramm für Computerspiele, eines von insgesamt vier 2006 eingeführten Förderprogrammen. Laut Petrat liegen bereits für alle vier Bereiche - Animationsfilm, Computerspiele, Handy-TV und digitale Spartenkanäle - Förderanträge oder Projektideen vor. Erste Zusagen könnten bereits Anfang 2007 erfolgen, so Petrat gegenüber der "Welt". Neben PR-relevanten Premiumevents will Hamburg auch durch einen Gemeinschaftsstand auf der CeBIT als Medien- und Kommunikationsstandort empfehlen.