Der sogenannte "T-Virus" verunsichert derzeit zahlreiche Handy-Besitzer - jetzt stellte sich das Programm als Marketinggag heraus.

Zahlreiche Handy-Nutzer reagierten mit Panik, als ihnen per SMS mitgeteilt wurde, ihr Handy sei von dem sogenannten "T-Virus" befallen. Dabei handelt es sich bei der Virusaktion um einen Marketinggag der Software-Firma Capcom zur Promotion des Computerspiels "Resident Evil Outbreak". Der T-Virus hinterlässt auf dem "befallenen" Handy außerdem einen Klingelton eines stöhnenden Zombies. Das Programm verbreitet sich nicht von selbst, sondern wird von den Empfänger weitergeleitet, die mit möglichst vielen verschickten "T-Viren" PS2-Konsolen und Computerspiele gewinnen können. Antiviren-Spezialisten zeigen sich indes wenig begeistert von der Werbeaktion. Graham Cluley von Sophos, hält das Marketingkonzept, in einer Zeit in der die Bedrohung durch Handy-Viren ein heiß diskutiertes Thema ist, für unangebracht.

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