Der Kampf um die mobilen Spieler geht weiter: Nintendo informierte aktuell über die finale Version des Nintendo DS'.

Das Anhängsel "DS" steht dabei für "Dual Screen". Womit auch gleich die herausragendste Neuerung umschrieben ist: Der Spieler soll auf einem Mini-Monitor den Spielablauf und auf dem zweiten, druckempfindlichen Screen Zusatzinfos, wie Landkarten oder Inventar, verfolgen können.

Nun offenbarte Satoru Iwata, Präsident von Nintendo, ganz offiziell weitere Details. So wurde das Design im Detail verbessert: Es sieht ein flacheres, schwarzes Gehäuse und eine schicke, platinfarbene Abdeckung vor.

Die Spieltasten werden größer ausfallen und einige wurden nochmals neu konfiguriert, um sie besser bedienen zu können. Dem Touchscreen-Stift wurde nun ein spezieller Schacht spendiert, damit dieser nicht gleich verloren geht, sondern bequem im Gehäuse untergebracht werden kann.

Die Sound-Fähigkeiten des DS wurden ebenfalls überarbeitet und so bietet das Gerät nun Stereosound.

Jedemenge Software zum Start erwartet

Das Wichtigste beim Erscheinen einer neuen Konsolengeneration ist aber die Zahl der verfügbaren Software-Titel. Laut Iwata befinden sich zur Zeit über 120 DS-Spiele in Produktion. Nintendo selbst arbeitet an 20 Titeln. Für genügend Unterhaltung sollte also gesorgt sein.

Der Nintendo-Chef fasste in der Produktpräsentation die Verkaufsargumente schließlich nochmals zusammen: "Doppelbildschirm, Chat-Funktionen, Touchscreen, kabelloses Spielen, Spracherkennung - mit diesen Eigenschaften übertrifft er alles bisher Dagewesene."

Da hat er wohl recht. Bis das System aber in Europa auf den Markt kommt, vergeht allerdings noch eine Weile: Erst im 1. Quartal 2005 dürfen die deutschen Mobildaddler loslegen. Die Preise für Konsole und Software sind bisher nicht bekannt, sollten aber von Nintendo in den nächsten Monaten bekannt gegeben werden.

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