Hauptversammlung des VUD definiert Schwerpunkte
In seiner Jahreshauptversammlung in der Bayarena Leverkusen bilanzierte der VUD das zurückliegende Jahr. Deutlich hervorgehoben wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der GVU. Wichtiger Kritikpunkt war die unbefriedigende Messesituation für die Branche.
Auf der Jahreshauptversammlung legte der VUD - Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland - seinen Jahresbericht '99 vor und nahm die Verabschiedung des Budgets 2000 sowie Änderungen an seiner Satzung in Angriff. Als Schwerpunktthemen kristallisierten sich während der Veranstaltung die Zusammenarbeit mit der GVU - Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, der Jugendschutz, die GEMA sowie die Verpackungsverordnung und die Marktforschung heraus. Die nunmehr zweijährige Tätigkeit der GVU für den Verband zeige auf, wie groß das Problem der Softwarepiraterie mittlerweile geworden sei, so der VUD.
Daneben sieht sich der Verband für das laufende Jahr auch durch die neue Bundesratsinitiative für eine staatliche Kontrolle von Computer- und Videospielen die Pflicht genommen. Ein weiteres wichtiges Thema war die für die Branche unbefriedigende Messesituation in Deutschland. Der VUD geht davon aus, dass der Verband auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen werde; das bestätige auch die steigende Mitgliederzahl. Allein im 1. Quartal 2000 sind dem VUD sechs neue Unternehmen beigetreten. Darunter befinden sich CDV Software Entertainment, Cryo Interactive, Swing! Entert@inment Media, 3-DD Digital Media, eJay und der Entertainment Media Verlag.