HP mit durchwachsenem Ergebnis
Für das zweite Geschäftsjahresquartal 2007 vermeldet Hewlett Packard gestiegene Umsätze und geringere Gewinne. Für die Verluste sind insbesondere hohe Steuerzahlungen verantwortlich. Die Geschäftsleitung zeigt sich jedoch zufrieden.
Hewlett Packard (HP) hat die Ergebnisse für das am 30. April beendete zweite Geschäftsjahresquartal bekannt gegeben. Die Umsätze beliefen sich in diesem Zeitraum auf 25,5 Mrd. Dollar - ein Wachstum von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis liegt bei 2,128 Mrd. Dollar oder 0,65 Dollar je Aktie. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung von etwa 28 Prozent. Der Nettogewinn fiel mit 1,775 Mrd. Dollar jedoch etwa sieben Prozent geringer aus als 2006. Vor allem eine Steuerzahlung von 453 Mio. Dollar schlug hier zu Buche. Das stärkste Wachstum war in der Sparte HP-Software zu verzeichnen. Dieser Unternehmensbereich steigerte seine Umsätze um satte 58 Prozent. An zweiter Stelle folgt die Personal System Group mit 24 Prozent Umsatzsteigerung. Aber auch in allen anderen Unternehmensteilen sind die Einnahmen gestiegen.
Die Unternehmensleitung zeigt sich zufrieden mit dem Resultat. "Das Ergebnis ist eine starke Leistung für HP. Wir haben ein Umsatzwachstum von drei Mrd. Dollar geschafft, haben weiter expandiert und ein operatives Rekordergebnis erzielt", erklärt Mark Hurd, HP-Vorstand und CEO. Doch ist man nicht gänzlich zufrieden. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber bin ich mir sicher, dass wir mit disziplinierter Arbeit ein starkes Endergebnis erzielen werden", so Hurd weiter Für das dritte Quartal erwartet HP Einnahmen zwischen 23,7 und 23,9 Mrd. Dollar. Für das Gesamtgeschäftsjahr prognostiziert der Konzern Einkünfte von 100,5 bis 100,9 Mrd. Dollar.