HTC forciert die Entwicklung von Virtual Reality mit neuen, massiven Investitionen. Allerdings finden die nicht in Europa, sondern in China statt.

Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC setzt weiter auf Virtual Reality. Erst im Sommer 2016 war HTC an der Gründung eines milliardenschweren  beteiligt, nun wurde das nächste Milliardeninvest bekannt. So hat HTC eine strategische Kooperation mit der Lokalregierung des chinesischen Bezirks Shenzhen geschlossen.

Die sieht vor allem zwei Maßnahmen vor: Die Regierung hilft dem Hersteller der VR-Brille Vive dabei ein "China VR Reasearch Institute" in Shenzhen aufzubauen. Und man legt gemeinsam einen zehn Mrd. chinesische Renminbi schweren "Shenzhen VR Investment Fund" auf. Umgerechnet beträgt das Investitionsvolumen des Fonds 1,36 Mrd. Euro. Laut HTC handelt es sich damit um den größten, speziell auf VR fokussierten Investmentfonds der Welt.

Die Regierung von Shenzhen hofft durch die Parterschaft zu einer der weltweit wichtigtsen Regionen für Forschung und Produktentwicklung für VR-Anwendungen aufzusteigen. In der Tat dürften es angesichts der Investitionssummen andere Regionen schwer haben, insbesondere in Europa, bei dieser Entwicklung Schritt zu halten.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.