Die Ausbildung von jungen Notfallsanitätern des Deutschen Roten Kreuzes wird in Zukunft auch vermehrt durch die HTC Vive unterstützt. Im virtuellen Raum der VR-Brille sollen die Sanitäter verschiedene Szenarien nachspielen können.

Der taiwanesische Elektronikhersteller HTC arbeitet in Zukunft noch stärker mit dem Deutschen Roten Kreuz zusammen, um die Ausbildung von Notfallsanitätern mithilfe von Virtual Reality zu verbessern. Neben der bereits entwickelten Simulation eines Rettungswagens für die HTC Vive, sollen in Zukunft weiter Programme für die VR-Brille von HTC entwickelt werden. Diese werden von HTC zusammen mit dem österreichischen Entwicklerstudio pool3 verwirklicht. Als nächstes Projekt soll ein detailiertes 3D-Modell eines Patienten entstehen, mit dem die Notfallsanitäter im virtuellen Raum üben können.

"Wirklich alle, die die HTC-Vive-basierte Simulation ausprobiert haben, bestätigten uns das immense Potenzial für die digital unterstützte Ausbildung der Notfallsanitäter", erklärt Philipp Köhler, Pressesprecher des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe. "Durch den Einsatz von Virtual-Reality-Technologien können jetzt Standardprozesse in der Theorie und dennoch praxisnah vermittelt werden, die wir vorher nur trainieren konnten, wenn wir einen entsprechenden Einsatz hatten. Auszubildende können nun mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen durch den Lernprozess geführt werden."

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