Seit dem Start des Vive-X-Accelerator-Programms hat der taiwanesische Elektronikkonzern in über 80 VR-Entwickler investiert, jedoch nur außerhalb Europas. Und das wird sich wohl auch so schnell nicht ändern.

HTC hat die dritte Runde der Investments im Rahmen seines Accelerator-Programms Vive X bekannt gegeben. 26 Entwickler wurden ausgewählt und können sich über finanzielle Unterstützung, aber auch über Beratung, Zugriff auf ein erfahrenes Netzwerk und weitere Unterstützung freuen. Wie schon bei den ersten beiden Runden investiert Vive X vor allem an den Standorten San Francisco, Peking, Shenzen und Taipei. Erstmals wurden auch zwei Entwickler aus Tel Aviv berücksichtigt. HTC hatte bei Bekanntgabe der Gewinner der zweiten Runde im März 2017 die Eröffnung von VIVE X in Israel angekündigt.

Dass auch europäische Teams in naher Zukunft vom Vive-X-Programm profitieren scheint ausgeschlossen. Eine Ankündigung zur Einbeziehung weiterer Standorte blieb aus.

Zumindest ganz leer geht Europa nicht aus bei HTCs Bemühungen die Entwicklung von VR-Anwendungen zu unterstützen. Insgesamt drei Museen - das Muséum national d'Histoire naturelle in Paris, sowie Tate Modern und die Royal Academy of Arts in London - profitieren vom sogenannten VIVA-Arts-Programm mit dem der Konzern VR-Anwendungen im Kunstsektor unterstützt.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.