Mehr als 20 hochrangige Vertreter aus Spieleindustrie, IT-Unternehmen, Verbänden und Fachpresse nahmen am 12. Juli am ersten "Runden Tisch Gaming Industrie" im bayerischen Wirtschaftsministerium teil. Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Erwin Huber erarbeitete die Runde verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Spieleindustrie in Bayern.

"Die digitale Spieleindustrie gehört zu den dynamischsten Teilmärkten der Medienbranchen mit Wachstumsraten zwischen 5 und 10 Prozent pro Jahr. Sie ist sowohl für den Medien- als auch für den Technologie-Standort Bayern von großer Bedeutung", sagte der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) nach Abschluss des ersten "Runden Tisch Gaming Industrie", zu dem das bayerische Wirtschaftsministerium am 12. Juli geladen hatte. Die Initiative geht zurück auf LARA - Der Gamesgipfel, in dessen Rahmen Huber die Spielebranche zum Dialog einlud. Mehr als 20 Vertreter aus Gamesindustrie, IT-Unternehmen, Verbänden und Fachpresse nahmen am Fachgespräch teil. Staatsminister Huber begrüßte u.a. Olaf Wolters (BIU), Dr. Jörg Müller-Lietzkow (Uni Jena), Dr. Klemens Kundratitz (Koch Media), Peter Mucha (Activision Deutschland), Markus Lorenz Wiedemann (Sega Germany), EMV-Verleger Ulrich Scheele sowie GamesMarkt-Chefredakteur Harald Hesse. Dabei verständigte sich die Runde auf verschiedene Maßnahmen, die die Attraktivität des Standorts Bayern für die Spieleindustrie weiter erhöhen soll.

Verbesserungsbedarf wurde einheitlich dem Themenfeld Ausbildung attestiert. Schon jetzt herrsche ein Mangel an qualifizierten Spezialisten, die im Hochtechnologiesektor Spieleindustrie unabdingbar sind. In enger Zusammenarbeit von Unternehmen und den vorhandenen Ausbildungseinrichtungen soll Abhilfe geschaffen werden. "Wir werden das Netzwerk der digitalen Spieleindustrie weiter stärken und ausbauen", so Huber. Folgegespräche zum Thema wurden vereinbart.

Einig war man sich darin, das Thema Jugendschutz sehr ernst zu nehmen. Zwar stellen Spiele mit Gewaltdarstellungen nur einen kleinen Teil des Marktes dar, dennoch besteht hier besonderer Gesprächsbedarf. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien sagte zu, eine offensive gesellschaftliche Diskussion zum Thema führen zu wollen. Klar wurde in den Gesprächen, dass die Spieleindustrie mittlerweile einen ganz beachtlichen wirtschaftlichen Faktor im Freistaat Bayern darstellt. Voraussichtlich im Herbst soll die Runde fortgesetzt werden.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by

Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive

By Marcel Kleffmann 1 min read
Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive

By Marcel Kleffmann 1 min read