Hurrikans verhageln GameStop-Umsatz
GameStop hat neue Prognosen zur kommenden Geschäftsentwicklung nach der Fusion mit Electronics Boutique (EB) veröffentlicht. Derzeit macht der US-Handelskette aber weniger die Fusion als die zerstörerischen Wirbelstürme zu schaffen.
GameStop hat neue Prognosen für die Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr veröffentlicht. Notwendig war dies unter anderem durch die Fusion mit Electronics Boutique. Laut Richard Fontaine, Chairman und CEO von GameStop, läuft der Integrationsprozess von EB in die GameStop-Unternehmensstruktur reibungslos. Man habe in kürzester Zeit außergewöhnliche Fortschritte bei der Zusammenlegung erzielen können.
Mehr Sorgen als die bislang wohl größte Fusion unter Videospielhändlern bereitet GameStop die diesjährige Wirbelsturmsaison. Flächenbereinigt erwartet GameStop im Ende September abgeschlossenen, dritten Quartal ein Umsatzminus von 12,0 bis 12,5 Prozent. Neben den Umsatzeinbrüchen durch die Hurrikans "Katrina" und "Rita" gibt es einen weiteren Grund für den deutlichen Rückgang: 2004 war das 3. Quartal dank der Veröffentlichung von "GTA - Grand Theft Auto: San Andreas" und "Fable" außergewöhnlich umsatzstark. Adäquate Neuheiten gab es dieses Jahr nicht.
Für das laufende 4. Quartal erwartet GameStop jedoch schon wieder eine positive Umsatzentwicklung. Für das Gesamtjahr 2005 hofft GameStop auf ein flächenbereinigtes Umsatzplus von vier bis sechs Prozent.