IBM, Toshiba und Sony erweitern Abkommen
IBM, Toshiba und Sony haben ihre Allianz zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Halbleitertechnologien erweitert.
IBM, Toshiba und Sony haben offenbar ein neues Abkommen über die Weiterentwicklung von Chiptechnologien unterzeichnet. Die drei Firmen hatten bereits vor rund zwölf Monaten ein getroffen. Wie IBM diversen Nachrichtenagenturen mitteilt, soll durch die Vereinbarung die Rolle Sonys bei der Weiterentwicklung gestärkt werden. Die Allianz hat das Ziel, einen Hochleistungsprozessor mit Codenamen "Cell" zu entwickeln. Auf diesem Chip sollen verschiedene Funktionen vereint werden, die bislang an separate Bausteine wie bspw. einen Kommunikationschip ausgelagert sind. Es wird angenommen, dass der "Cell"-Chip in der Nachfolgekonsole der PlayStation 2 zum Einsatz kommt. Ein weiteres Ziel der Allianz ist die Entwicklung von Chips, die eine geringere Hitzeentwicklung haben und weniger Strom verbrauchen. Diese könnten vor allem in kleineren, mobilen Endgeräten eingesetzt werden. Die Mitglieder der Allianz wollen gemeinsam mehrere hundert Mio. Dollar investieren. Auch ist die Versetzung von 50 bis 100 Sony- und Toshiba-Ingenieuren in eine New Yorker Entwicklungseinrichtung von IBM geplant.